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25:19-Erfolg gegen Oyten II: Plesse behält kühlen Kopf

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Beste Werferin: Plesses Lara Al Najem erzielt einen ihrer sieben Treffer, Oytens Mareen Köster guckt erstaunt.
Beste Werferin: Plesses Lara Al Najem erzielt einen ihrer sieben Treffer, Oytens Mareen Köster guckt erstaunt. © Hubert Jelinek/gsd

Im Abstiegskampf der Handball-Oberliga dürfen die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg nach einem 25:19 (11:11)-Erfolg über die Reserve des TV Oyten neue Hoffnung schöpfen.

Bovenden - Für den verhinderten Trainer Lennart Versemann übernahm am Samstag Julia Herale das Coaching. Sie ließ erfolgreich mit einer offensiven Deckungsvariante operieren, um die Kreise von Oytens Regisseurin Kim Pleß zu stören. In der ausgeglichenen Anfangsphase gaben die Außenspielerinnen den Ton an. Aufseiten der HSG war das Linksaußen Marie Lena Henne, die bis zum 5:5 (12.) bereits drei Mal getroffen hatte. Nach 20 Minuten gelang den Gästen die erste Zwei-Tore-Führung zum 9:7.

In der Folge häuften sich auf beiden Seiten die Unzulänglichkeiten. Torerfolge hatten Seltenheitswert. Dass Plesse nach einem Abpraller durch Laura Müller zum 10:10 ausgleichen konnte, war auch ein Verdienst von Torhüterin Nadine Merz. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die Pause.

Der zweite Durchgang begann mit einem Doppelschlag durch Lara Al Najem und Anneke Schütze. Die folgende Glanzparade von Merz ermöglichte es, diese Führung in Unterzahl auf 15:11 (36.) auszubauen. Dieser Vorsprung wurde bis zum 18:14 (45.) transportiert. Die Schlussviertelstunde begann mit einer Auszeit der Gäste, die danach den Abstand schnell halbierten.

Doch die Heimsieben behielt den Kopf oben. Geduldig wurden Chancen herausgespielt und genutzt, wobei sich nun Rechtsaußen Fiona Popp hervortat. Und dann war da noch Nadine Merz, die immer wieder mit spektakulären Paraden glänzte. Nach Yasmin Hemkes Energieleistung am Kreis zum 23:18 (53.) standen die Zeichen endgültig auf Sieg für die HSG. Den Schlusspunkt zum 25:19 setzte Lara Al-Najem Herrig mit ihrer Spezialität, einem gekonnten Heber.

Einen schwachen Tag hatten die Unparteiischen aus Worbis. Sie erkannten Schrittfehler und progressiv zu bestrafende Vergehen ausschließlich bei der HSG, die sich davon nie aus dem Konzept bringen ließ.

HSG: Merz - Al Najem-Herrig 7/1, Schütze 4, Henne 4, Hemke 1, Bachmann, Hartig 4/1, Müller 1, Popp 4, Jurkait, Pfotzer.  

(Andreas Schridde)

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