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27 Jahre beim SCW Göttingen: König ist der „Methusalem“

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Von: Walter Gleitze

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Die Neuen beim SCW Göttingen: Von links Trainer Martin Wagenknecht, Stefan Novicki ,Kelvin Ofuokwu, Tim Käding, Mirko Köhler, Farzan Zahir, Adem Krsic, Rico Simon, Kai Schröder.
Die Neuen beim SCW Göttingen: Von links Trainer Martin Wagenknecht, Stefan Novicki ,Kelvin Ofuokwu, Tim Käding, Mirko Köhler, Farzan Zahir, Adem Krsic, Rico Simon, Kai Schröder. © Hubert Jelinek/gsd

An die 40 Grad Celsius herrschten auf der Bezirkssportanlage in Weende, als sich das Bezirksliga-Team des SCW Göttingen der Presse erstmals präsentierte. Es wurde gescherzt und gelacht, es herrschte eine ausgelassene Stimmung trotz der brütenden Hitze.

Göttingen - Bis auf Neuzugang Lino Bian-yu Oei konnte Weendes Trainer Martin Wagenknecht die sieben anderen Neuzugänge begrüßen. „Über einen einstelligen Tabellenplatz würden wir uns freuen, Das ist auch unser Ziel,“ meinte Wagenknecht, verhehlte aber nicht, dass es allerdings eine harte Runde mit 18 Teams mit vier Absteigern sei. „Wir sind gut aufgestellt mit nur zwei Abgängen, aber acht Neuzugängen, und bei 34 Spielen ist es wichtig, dass wir auch in der Breite gut aufgestellt sind“, zeigt sich der SCW-Coach optimistisch.

Die Abstiegsrunde, die die Weender ja erfolgreich abgeschlossen haben, sieht Wagenknecht als gute Grundlage für die kommende Saison. Er betont, dass sein Team von der Qualität vor allem im spielerischen Bereich gut mithalten könne. Als Favoriten auf die Meisterschaft nennt Wagenknecht den FC Sülbeck/Immensen. „Dass wir allerdings gleich das erste Spiel gegen den sicherlich durch seinen Aufstieg euphorisierten RSV Göttingen 05 haben, ist mir nicht so lieb, wir werden aber mit viel Selbstvertrauen in diese Begegnung gehen.“

Die Neuzugänge haben bisher einen sehr guten Eindruck hinterlassen, vor allem verspricht sich Wagenknecht sehr viel von Adem Krstic, „ein guter Linksfuß“.

Einen wahren „Fußball-Methusalem“ weisen die Weender vor. „Ich gehe in mein 27. Jahr beim SC Weende, bin seit meinem vierten Lebensjahr dabei“, sagt der 31-jährige Maikel König, der gebürtiger Weender ist und keine fünf Minuten von Stadion entfernt wohnt. Seine größten Erfolge feierte der Mittelfeldspieler in der Saison 2014/15 mit der Bezirksligameisterschaft und der Vizemeisterschaft 2016/17 in der Landesliga. „Das waren zwei überragende Saisons von uns“, erinnert sich König. „Schwierig sei es allerdings, jetzt schon eine Prognose zu wagen, wie die kommende Saison laufen wird. „In der Truppe steckt aber viel Potenzial“, hat er erkannt.  (Walter Gleitze/gsd)

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