1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

29:16-Sieg: Rosdorf dominiert Derby in Geismar

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Abgehoben: Geismars Amray Habermann (am Ball) wird von Rosdorfs Shari Kehler (links) im Wurfversuch bedrängt. Rosdorfs Nuri Moschner (27) kann nicht mehr eingreifen.
Abgehoben: Geismars Amray Habermann (am Ball) wird von Rosdorfs Shari Kehler (links) im Wurfversuch bedrängt. Rosdorfs Nuri Moschner (27) kann nicht mehr eingreifen. © Hubert Jelinek/gsd

Während das Schlusslicht MTV Geismar in der Handball-Oberliga der Frauen nach der 16:29 (7:11)-Niederlage im Derby gegen den MTV Rosdorf auch nach 13 Spielen noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet, haben sich die Rosdorferinnen im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft verschafft und derzeit ein Polster von fünf Punkten auf einen Abstiegsplatz.

Göttingen – „Wir haben es tatsächlich geschafft, in den ersten 20 Minuten nur drei Tore zu werfen, haben jegliche Durchschlagskraft im Angriff vermissen lassen“, meinte ein sichtlich enttäuschter Geismarer Trainer Yunus Boyraz, der erneut auf einige Stammkräfte verzichten musste. In der zweiten Halbzeit seien auch viele technische Unzulänglichkeiten hinzukommen.

„Wir sind im gleichen Muster wie in der ersten Halbzeit geblieben, sodass wir auch in der Höhe verdient verloren haben“, zog Boyraz ein ernüchterndes Fazit. Der Wille sei da gewesen, aber „es fehlt dann einfach an der Umsetzung“.

Rosdorf begann gut, führte bereits nach 15 Minuten mit 5:1 und nach 19 Minuten 8:3. In der Folgezeit schlich sich aber bei den Gästen der Schlendrian ein, sodass die Gastgeberinnen bis zur Halbzeitpause auf 7:11 leicht verkürzen konnten.

„Ich hatte mein Team davor gewarnt, sich nicht einschläfern zu lassen. Wir waren nach der 8:3-Führung etwas nachlässig, sind dann aber konzentriert aus der Halbzeitpause gekommen“, meinte ein insgesamt zufriedener Rosdorfer Trainer Sascha Heiligenstadt, der seine Torfrau und Ex-Geimaranerin Alena Linze lobte, die „unserer Abwehr Sicherheit gegeben hat“.

Kontinuierlich bauten die Rosdorferinnen ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel aus, der in der 48. Minute beim 22:12 zweistellig angewachsen war. Hinzu kam eine Nuri Moschner, die sichtlich Spaß daran hatte, ihre fünf Siebenmeter sicher zu verwandeln, noch weitere sechs Tore draufpackte und mit elf Treffern sicherste Werferin ihres Teams war. Die letzten drei Tore für Rosdorf warf dann noch Amrei Gutenberg, die bis dahin nur ein Mal erfolgreich gewesen war.

MTV Geismar: Wrenger, Cornelsen - Vogelsang 1, Birner 3, Habermann 2/1, Grotenburg 1, Knak 1, Reinholz 4, Spering 1, Schulze 2, Schwarz 1.

MTV Rosdorf: Linze, Schlote - Keppler 1. A. Gutenberg 4, Neidthardt 2, Apel 2, Fromm, Wedemeier 5, Kehler 2, Moschner 11/5, Ulrich 1, Diek 1.  (wg/gsd)

Auch interessant

Kommentare