Handball-Oberliga Männer

31:36 - Söhre zu clever für TV Jahn Duderstadt

Kroatisches Kraftpaket am Kreis: Duderstadts Deni Skopic (am Ball) erzielt vor Söhres Kordas (links) und Phillip Klein (rechts) einen seiner neun Treffer.
+
Kroatisches Kraftpaket am Kreis: Duderstadts Deni Skopic (am Ball) erzielt vor Söhres Kordas (links) und Phillip Klein (rechts) einen seiner neun Treffer.

Der Spitzenreiter der Handball-Oberliga der Männer, SF Söhre, war am Ende doch eine Nummer zu groß für den TV Jahn Duderstadt.

Duderstadt – Im Topspiel des achten Spieltages unterlagen die Eichsfelder dem Tabellenführer aus der Nähe Hildesheims mit 31:36 (14:15), zogen sich dabei sogar noch achtbar aus der Affäre.

„In der entscheidenden Phase waren wir nicht clever und entschlossen genug“, meinte Jahn-Trainer Marcus Wuttke nach der Partie, in der Duderstadts zuletzt starker Kroate Stjepan Knezic nur sporadisch eingesetzt werden konnte, weil er noch unter den Nachwirkungen einer Grippe litt. „Kein Vorwurf an meine Mannschaft – sie hat alles reingehauen, was ging“, so Wuttke weiter. „Der Schritt unter die ersten drei, vier Teams ist eben doch groß.“

Dabei war der Beginn gar nicht einmal schlecht. Spielmacher Justin Brand, Kreisläufer Deni Skopic, Jannik Burgdorf und erneut Brand sorgten für eine vielversprechende 4:1-Führung gegen die von Ex-Nationalspieler Sven Lakenmacher gecoachten Söhrer. Doch nicht zuletzt über ihren herausragenden Torschützen Niklas Ihmann (zehn Treffer) kamen die Sportfreunde langsam heran und verkürzten bis auf einen Treffer. Beim 11:10 gingen die Gäste dann erstmals in Front, doch die Jahner hielten mit Leidenschaft noch weiter dagegen. Lasse König gelang 110 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit letztmalig eine Duderstädter Führung beim 14:13. In die Pause ging’s dann aber schon mit einem Rückstand.

Auch eine Rote Karte für Julius Bartels (3 x 2min.) in der 38. Minute brachte Söhre nach dem Wechsel nicht aus der Erfolgsspur. Der Tabellenführer gewann an Souveränität und baute nun ganz langsam seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 45 Minuten lag das Lakenmacher-Team mit 23:17 vorn, weil Ihmann und Alexander Thiel (7) immer weiter trafen. Da halfen auch die neun Duderstädter Tore von Skopic vom Kreis sowie die insgesamt 14 Treffer von Brand (8) und Burgdorf (6) letztlich nicht mehr.

„Wegen der stärkeren Bank ist Söhre dann weggezogen“, meinte Jahns Klubchef Ekki Loest. „Wir haben ordentlich mitgespielt, aber gegen so eine Mannschaft muss alles klappen.“ Ein „couragiertes Spiel“ hatte auch Coach Wuttke gesehen. „Wir werden weiter Vollgas geben!“  

Jahn: Krüger, Koch - N. Grolig 1, Skopic 9, Osei-Bonsu 1, Germeshausen 1, König 2, Otto, Csabai 1, Knezic 1, Burgdorf 6, Brand 8 (3/3), Rollheuser, Winkler 1. (haz/gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.