Handball-Oberliga Männer

32:29 über den TSV Burgdorf III: Erster Sieg für Plesse-Männer

Erfolgreicher Torwurf: Plesses Sebastian Herrig hat sich gegen Burgdorfs Jarne Aust durchgesetzt und erzielt einen seiner sechs Treffer.
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Erfolgreicher Torwurf: Plesses Sebastian Herrig hat sich gegen Burgdorfs Jarne Aust durchgesetzt und erzielt einen seiner sechs Treffer.

Als Felix Funke mit dem Schlusspfiff seinen dritten Siebenmeter zum 32:29 (15:16)-Endstand versenkte, da hatte sich im verspätet angepfiffenen Spiel jene Mannschaft durchgesetzt, die den Sieg mehr gewollt hatte.

Bovenden – Auf den Anpfiff hatten die gut 120 Zuschauer eine dreiviertel Stunde warten müssen, da der Verband mit Mark Moch und Pascal Schalldach zwei Unparteiische angesetzt hatte, die zuvor noch (ab 15 Uhr) ein Spiel in Bremen zu leiten hatten, und sich nach dem dortigen Schlusspfiff über die Autobahn nach Göttingen auf den Weg machen mussten.

Das Warten hat sich aber gelohnt: Beide Mannschaften - sowohl das Burgenteam als auch der Gast aus Burgdorf - lieferten einen „von Tempo und Kampfgeist geprägten, aber stets fairen, hochklassigen Oberliga-Handball“, wie HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe die spannenden 60 Minuten zusammenfasste.

In einem offenen Schlagabtausch lagen mal die Hausherren vorne (8:5/12. Minute, 27:24/52.) und mal der Gast (12:10/22., 19:17/33.). Die endgültige Entscheidung fiel, als Barth und Schlüter (2) aus dem 28:28 (57.) ein 31:28 (59.) machten. Das hohe Tempo sorgte zwar auf beiden Seiten für technische Fehler und Ballverluste, war zugleich aber auch der Schlüssel für etliche gelungene Ballgewinne und den daraus resultierenden erfolgreichen Tempogegenstößen.

„In der ersten Halbzeit hatten wir noch leichte Anlaufschwierigkeiten, doch nach der Pause wurden wir dann deutlich sicherer. Unsere Abwehr mit dem Innenblock Basti Herrig/Tom Winkelmann vor dem starken Torhüter Torben Streich gab der Offensive die nötige Sicherheit in ihren Bemühungen“, hob Böning-Grebe „aus einer starke Teamleistung“ die defensiven Schlüsselspieler noch einmal heraus.

Stark auch die Vorstellung des Kreisläufers Christopher Barth, der am Kreis dank Größe und Gewicht eine schwer zu bespielende „Kante“ darstellt: Hat er das Zuspiel erst einmal, dann klingelt´s auch hinter dem gegnerischen Torhüter. Bei seinen sieben Toren leistete er sich nur einen Fehlversuch.

Am Ende feierten sich Fans und Mannschaft gegenseitig für eine erneut starke Leistung, bei der nun endlich auch das Ergebnis stimmte!

HSG Plesse-Hardenberg: Wigger, Streich - Schlüter 4, Seibt, Crazius 1, Herrig 6, Heidig, Funke 8/3, Schäfer 1, Winkelmann 3, Lange, von Consbruch 2, Barth 7. (Edzard Korte)

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