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35:30 gegen die HSG Schaumburg-Nord: Wichtiger Sieg für HSG Plesse im Kellerduell

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Am Schlafittchen gepackt: Plesses Felix Funke (am Ball) wird von Schaumburgs Marcel Rose gestoppt.
Am Schlafittchen gepackt: Plesses Felix Funke (am Ball) wird von Schaumburgs Marcel Rose gestoppt. © Hubert Jelinek/gsd

Als es darauf ankam, waren die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg voll da: Im Kellerderby besiegten sie am späten Sonntagnachmittag in der Sporthalle am Wurzelbruchweg die HSG Schaumburg Nord mit 35:30 (18:13).

Bovenden – Mit nun 11:25 Zählern liegt das Burgenteam derzeit drei bzw. sechs Punkte vor den auf den Regelabstiegsplätzen platzierten Schaumburgern (8:20) und Barsinghäusern (5:33).

Wie viel der Sonntagssieg allerdings wirklich wert ist, wird sich wohl erst am 28. April in Barsinghausen und in dem – vom 8. April auf den 8. Mai verlegten – Nachholspiel in Helmstedt (12./10:22) erweisen: Gelingen hier zwei weitere Siege, könnte die HSG bereits aus dem Gröbsten raus sein!

Am Sonntag benötigte das Team von Dietmar Böning-Grebe gut zehn Minuten, um sich vom 5:5 auf 13:6 (20.) abzusetzen. Und mit dem 19:13 nach der Pause schienen die Hausherren einen sicheren Sieg anzusteuern. „Dann machen wir uns aber wieder einmal das Leben selbst schwer“, ärgerte Böning-Grebe sich über die folgende Viertelstunde, in der die Gäste sich vom 13:19 zum 24:24 (48.) herankämpften.

In der Schlussphase habe aber seine Mannschaft ihre konditionellen Vorteile ausspielen können und sei so über 31:26 (55.) doch noch zum klaren 35:30-Sieg gekommen. Zu den Pluspunkten in dieser so wichtigen Partie zählte die rechte Angriffsseite, auf der die Rechtsaußen – der reaktivierte Patrick Schindler (5) und der nach Genesung wieder eingesetzte Jan Crazius (3) – für ein Viertel der Tore sorgten.

Erfolgreichster Werfer des Burgenteams war der seit Wochen stark aufspielende Tom Winkelmann. Er war mit fünf Toren an der 13:6-Führung beteiligt. Und als die Gäste ihn ab der 20. Minute eng deckten, übernahm – nach dem 24:24 – Kreisläufer Bastian Herrig mit vier weiteren Toren Winkelmanns Aufgabe als Vollstrecker.

Böning-Grebe sah den Sieg unter drei Aspekten als ebenso nötig wie vorteilhaft an: „Die Spieler haben nach den beiden unglücklichen 27:28-Niederlagen durch diesen Sieg wieder Selbstvertrauen getankt. In der Tabelle haben wir uns nach unten nun etwas Luft verschafft. Und den Zuschauern haben wir mit diesem Sieg für ihre Unterstützung danken können.“

HSG: Streich (bis 40.), Wedemeyer - Herrig 6, Winkelmann 6, P. Schindler 5, Heidig 4/3, Crazius 3, Funke 3, Zidar 3, Lange 2, Seibt 2, Zimmer 1, Meyners. (zdz)

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