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3x3-Titel für Crowder: Der Sieges-Ring kommt aus den USA

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Das 3x3 Basketball-Meister-Team von Berlin: Von links Jenny Crowder, Klaudia Grudzien, Ama Degbeon und Theresa Simon.
Das 3x3 Basketball-Meister-Team von Berlin: Von links Jenny Crowder, Klaudia Grudzien, Ama Degbeon und Theresa Simon. © ARD/haz-gsd

Berlin/Göttingen – Erfolgreiches Wochenende für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Göttingen bei den „Finals 2022“ in Berlin.

Nach dem Gold für das Ehepaar Stender von AS Göttingen am Freitag im Blankbogen ging es am Samstag mit Gold für Göttingen weiter. Vor dem Roten Rathaus hatten sich sich die 3x3-Basketballer/innen eingerichtet. Und es war der nächste goldene Nachmittag: Jenny Crowder holte sich den deutschen Titel im Frauen-Wettbewerb zusammen mit zwei weiteren Ex-Göttingerinnen, die alle für die BG 74 in der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) spielten: Theresa Simon (zuletzt BC Marburg) und Klaudia Grudzien (zuletzt SV Halle). Vierte im siegreichen Team war Anna Degbeon (früher Marburg).

Im Finale bezwang das Crowder-Quartett, das unter dem Namen Düsseldorf LFDY (Live Fast, Die Young - schnell leben, jung sterben) startete, gegen den Düsseldorfer Konkurrenten aus dem Stadtteil Flingern mit 19:11. Nach fünf der zehn Minuten Spielzeit führte ihr Team schon 10:5. Die letzten vier ihrer sieben Punkte (womit Crowder beste Werferin für LFDY war) erzielte sie selbst. Mit acht Minuten stand Crowder auch am längsten auf dem Feld. Letztlich waren Crowder und ihre Teamkolleginnen das griffigere Team. Besonderer Clou: Für den Titel gibt es sogar einen Meister-Ring, so wie es in den USA üblich ist. Der wird tatsächlich auch in den USA hergestellt von der Firma, die auch die Meisterringe für die NBA-Profis produziert.

Im Halbfinale hatte das Crowder-Quartett Hannover mit 14:7 besiegt. Im zweiten Halbfinale stand mit den 3x3 Göttingen Ballers ein zweites Team aus der Unistadt. Mit dabei die bisherigen Erstliga-Spielerinnen Annika und Meike Oevermann, Theresa Kretschmar und Lea Kentzler.

Gegen Düsseldorf Flingern hatten die Ballers aber keine Chance und unterlagen den Rheinländerinnen 12:21. Und auch im Spiel um Platz drei hatten die Oevermanns & Co. nichts zu bestellen, verloren 10:21. Zur Erklärung: Bei 21 (Gegen-) Punkten oder eben nach zehn Minuten ist ein Spiel beendet. Die Ballers hatten gegen die Intensität des Teams aus Hannover (wo auch der 3x3-Bundesstützpunkt ist) nichts entgegenzusetzen.

Am Start waren bei großer Hitze gegenüber vom Roten Rathaus in Berlin Mitte 16 Frauen-Teams, die sich über 15 vorherige Turniere qualifiziert hatten.  haz/gsd

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