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4000 Aktive: Eines der größten Sport-Spektakel in Göttingen

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Reifenhindernisse fehlen auch diesmal nicht: Beim Great Barrier Run kann es passieren, dass sich bei so vielen Teilnehmenden auch schon einmal ein Stau vor einem Hindernis bildet.
Reifenhindernisse fehlen auch diesmal nicht: Beim Great Barrier Run kann es passieren, dass sich bei so vielen Teilnehmenden auch schon einmal ein Stau vor einem Hindernis bildet. © Hubert Jelinek/gsd

Am Samstag steigt wieder eines der größten Sportspektakel der Region: Beim Great Barrier Run powered by CUBE Store Göttingen auf dem Sportgelände der Universität am Sprangerweg sind über 4000 Aktive und ebenso viele Zuschauende dabei.

Göttingen – Der Great Barrier Run ist der größte Hindernislauf in der Mitte Deutschlands und mittlerweile die größte Breitensport-Veranstaltung in Südniedersachsen. Die „Runner“, wie die Aktiven auch genannt werden, stürzen sich dabei auf eine von drei unterschiedlichen Streckenlängen und bezwingen dabei bis zu 31 Hindernisse.

Den sinnbildlichen Startschuss für den Great Barrier Run gibt dieses Jahr die Oberbürgermeisterin der Stadt Göttingen, Petra Broistedt (SPD). Sie wird um 9 Uhr über 450 Kinder und deren Eltern auf die 3 km-Strecke der Sparkasse Göttingen Kids Trophy schicken, auf der acht Hindernisse warten. Ab 10.15 Uhr begeben sich die Runner der 12 km-Strecke auf den Parcours, der dieses Jahr 31 spektakuläre Hindernisse bereithält.

Eine wichtige Neuerung ist dabei die geänderte Streckenführung. In den vergangenen Jahren wurde die 6 km-Strecke doppelt absolviert, damit ist jetzt Schluss: An einer „Weiche“ auf der Strecke biegen die 12 km-Runner auf eine 6 km-Zusatzschleife ab, auf der zehn Hindernisse warten, die ausschließlich auf der 12 km-Strecke zu bewältigen sind.

Die Strecke führt die Aktiven auf der 12 km-Strecke hoch über den Klausberg bis zum Bismarckstein. „Wir wollen jedes Jahr etwas Neues bieten und freuen uns, dass wir nicht nur brandneue Hindernisse bereitstellen können, sondern für die 12 km-Strecke auch eine ganz neue zusätzliche Strecke, die es mit ihren Höhenmetern auch wirklich in sich hat, laufen können“, freut sich Mitorganisator Nicolas Karasch auf den neuen Streckenabschnitt.

Ab 11.35 Uhr begeben sich dann über 250 Schülerinnen und Schüler auf die 6 km-Strecke der BKK Technoform Schools Trophy. Auch auf den 6 km erwarten die Aktiven viele neue Hindernisse und spannende Herausforderungen.

Da beim Great Barrier Run Teambuilding großgeschrieben wird, wird im Rahmen der SJS Companys Trophy das sportlichste Unternehmen in der Region gesucht.

Die letzten Starter des Great Barrier Runs begeben sich um ca. 16 Uhr auf die Strecke und werden zwischen 17 und 18 Uhr im Finisherbereich des Stadions am Sportzentrum der Uni Göttingen erwartet.

„Der Great Barrier Run ist mittlerweile ein sportliches Aushängeschild der Sportstadt Göttingen geworden

Mitorganisator Nicolas Karasch

In diesem Bereich wird es auch das berühmte Sportfest geben, für das sich die Organisatoren gemeinsam mit ihren Partnern und Sponsoren eine Menge ausgedacht haben: In der Aldi Kids-Area wird es Kinderschminken, kleine Spiele und Hüpfburgen geben.

Auf dem Pucki-Wunschparcours des Cube Stores Göttingen können die Kleinsten ihre Radkünste unter Beweis stellen, während die Erwachsenen ihre Ausdauer bei einem Wettbewerb unter Beweis stellen können. Wer noch mehr Power im Körper hat, kann sich an dem Boxautomat der BKK Technoform richtig verausgaben.

Wer sich von all den Aktivitäten erholen möchte, kann dies im Biergarten oder auf der Foodtruck Meile tun, die den ganzen Tag für leckeres Essen und gekühlte Getränke sorgen. Eine Herzensangelegenheit wird ebenfalls den ganzen Tag möglich sein: Die Transfusionsmedizin der Uni Göttingen wird über ihre Arbeit informieren, und wer direkt helfen möchte, ist eingeladen, sich vor Ort für die Knochenmarkspenderdatei typisieren zu lassen.

„Der Great Barrier Run ist mittlerweile ein sportliches Aushängeschild der Sportstadt Göttingen geworden. Wir haben Anmeldungen von Husum bis Freiburg, von Berlin bis Frankfurt“, erklärt Nicolas Karasch die Bedeutung des Great Barrier Runs nicht nur für die aktive Hindernislaufsportszene. „Es macht uns stolz, dass sich so viele Aktive und Zuschauende für den Great Barrier Run begeistern, und wir können nur Danke an alle helfenden Hände und Partner sagen, die das jedes Jahr möglich machen“, so Karasch weiter.

Wichtig für Anlieger

Der Nikolausberger Weg wird an dem Samstag, 17.09. von 10-14 Uhr ab „Nikolausberger Weg / Am Klausberge“ voll gesperrt sein. Ebenso wie die Durchfahrt „Am Klausberge / Ludwig-Beck-Straße“. Eine Umleitung ist ausgeschildert.  (red)

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