Leichtathletik

6,36 Meter: Merle Homeier springt zu Bronze

Wieder Bronze wie vor einem Jahr: Merle Homeier von der LG Göttingen sprang in Braunschweig auf 6,36 Meter.
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Wieder Bronze wie vor einem Jahr: Merle Homeier von der LG Göttingen sprang in Braunschweig auf 6,36 Meter.

Drei Starterinnen, zwei Medaillen – das ist die tolle Bilanz für die Starterinnen der LG Göttingen unter Trainer Frank Reinhardt bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig.

Braunschweig/Göttingen – Nach der Gold-Medaille für Top-Dreispringerin Neele Eckhardt-Noack (siehe Hauptsport-Teil und www.hna.de/Sport/Regionalsport) am Samstag ließ Merle Homeier am Sonntag die zweite Medaille folgen. Wie vor einem Jahr holte sie im Weitsprung Bronze mit 6,36 Meter und stellte damit auch eine persönliche Saisonbestleistung auf.

Geschlagen wurde die 21-Jährige, die vor einem Jahr aus Bückeburg zur LG Göttingen wechselte, nur von Weltmeisterin Maleika Mihambo (LG Kurpfalz), die im fünften Versuch auf 6,62 Meter sprang und zuvor schon 6,59 Meter vorgelegt hatte, und Maryse Luzolo (Königsteiner LV), für die 6,55 Meter gemessen wurden. Knapp hinter sich gelassen hat Homeier Mikaelle Assani (LG Karlsruhe), die auf 6,35 Meter kam.

Der LGerin gelang der Sprung auf den dritten Platz bereits im ersten Versuch. Danach kam sie nicht mehr an ihre Anfangsweite heran, ließ noch 6,31 m, 6,32 m, ungültig, 6,21 m und 6,13 m folgen. Die LG-Springerin konnte damit auch ihre Erfolgsserie bei Meisterschaften bestätigen. 2020 hatte sie mit 6,34 Metern ebenfalls Bronze geholt, im Jahr zuvor gab es Silber in Berlin (6,42 Meter).

Bei den Hallen-Meisterschaften 2021 kam Homeier auf 6,55 Meter und damit zu Silber. In den beiden Vorjahren konnte sich die Bückburgerin jeweils über Bronze freuen.

Homeiers und Eckhardts Göttinger Klub-Kameradin Kira Wittmann beendete den Dreisprung als Sechste. Im ersten Sprung kam sie auf 13,29 Meter und hatte sich damit für den Endkampf der besten Acht qualifiziert. Wittmann hatte darüber hinaus in den sechs Versuchen nur zwei weitere gültige Sprünge. Im letzten und sechsten Sprung sprang sie 13,14 Meter. Sie verpasste allerdings mit ihrem besten Sprung nur um einen Zentimeter die Norm für die U 23-EM in Tallinn (Estland) Anfang Juli. Wittmann hatte darüber hinaus in den sechs Versuchen nur zwei weitere gültige Sprünge.  (haz/gsd)

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