Fußball-Oberliga

Abschwung der SVG Göttingen hält weiter an

Derzeit nicht zu beneiden: SVG-Trainer Dennis Erkner wartet weiterhin auf den ersten Sieg seiner Mannschaft. Beim Sitzenreiter gab’s ein 0:2.
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Derzeit nicht zu beneiden: SVG-Trainer Dennis Erkner wartet weiterhin auf den ersten Sieg seiner Mannschaft. Beim Sitzenreiter gab’s ein 0:2.

Die SVG Göttingen wartet weiterhin auf den ersten Sieg in der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig. Beim Spitzenreiter, den Freien Turnern in Braunschweig, verlor die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner mit 0:2 (0:1), bleibt damit in dieser Zehner-Staffel weiterhin im Tabellenkeller stecken.

Göttingen - „Wir hatten Angst vor der eigenen Courage. Es fehlte bei uns der Abschluss“, meinte Erkner, der sein Team verständlicherweise aufgrund der angespannten Personalsituation beim Branchenführer sehr defensiv eingestellt hatte. Lediglich drei Auswechselspieler standen dem SVG-Coach zur Verfügung. Zu diesen gehörte auch Robin Möllers, der erst eine Woche mittrainieren konnte und in der 77. Minute eingewechselt wurde.

Selbstbewusst gingen die Gastgeber in diese Partie. Doch in der Anfangsphase konnten die Göttinger das Spiel noch offen gestalten. Dem 0:1 ging ein vermeidbarer Abspielfehler im SVG-Mittelfeld voraus. Diesen nutzten die Freien Turner eiskalt. Über die linke Seite kam die Flanke, die nicht verhindert wurde, vor das von Omar Younes gehütete Gehäuse, wo Maximilian Moslener aus sechs Metern nur noch den Fuß hinhalten musste und das Leder unhaltbar für Younes unter dem Querbalken einschlug.

In der Offensive waren die Gäste zu harmlos, fanden zwei Mal allein vor dem Braunschweiger Tor auftauchend zu spät den Abschluss, sodass immer ein Braunschweiger Bein noch im letzten Moment klären konnte. Zudem wurden die Bälle zu ungenau auf Nikolas Krenzek oder auch Justin Taubert in die Spitze gespielt.

Ende der ersten, Anfang der zweiten Halbzeit kamen die Schwarz-Weißen etwas besser ins Spiel, ohne jedoch für Torgefahr zu sorgen – zu umständlich und kompliziert wurde in der Offensive agiert. Da fehlte dann auch mal ein Schuss aus der zweiten Reihe – und es fehlte den SVGern am nötigen Selbstvertrauen.

Mit einem Standardtor brachte der Spitzenreiter in der 68. Minute den Sieg auf den Weg. Nach einem Freistoß von der linken Seite köpfte Joshua-Tjorven Roth völlig freistehend am langen Pfosten aus kurzer Entfernung mit seinem vierten Saisontreffer zum 2:0 ein.

„Trotz unserer Personalprobleme konnten wir das Ergebnis in erträglichen Grenzen halten“, meinte Erkner „Ich sehe die Zukunft nicht so negativ. Wir werden arbeiten, arbeiten, arbeiten. Wir werden aus dieser Krise wieder herauskommen“, sagte der 2. Vorsitzende Thorsten Tunkel.

SVG: Younes - Dumi, Fischer, Relota, Westfal - Kern (77. Möllers), Nazyrov - Krenzek, Evers, Ismail (77. Kopp) - Taubert.

Tore: 1:0 Moslener (26.), 2:0 Roth (68.).

Schiedsrichter: Fleddermann (Nordhorn) - Zuschauer: 200.  (wg/gsd)

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