Handball-Oberligen: HG-Männer schon am Freitag in Lehrte / Frauen-Teams am Samstag

Alle Göttinger Teams auswärts

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Frei durch am Kreis: Janica Voigt von der HSG Göttingen (am Ball) hat Northeims Maike Gloth abgeschüttelt. 

Göttingen. Drei Auswärtsspiele stehen für die Göttinger Klubs in den Handball-Oberligen auf dem Programm.

Oberliga Männer

Lehrter SV - HG Rosdorf-Grone (Fr., 201.15 Uhr). Geburtstagsmonat September bei Handball-Oberligist HG Rosdorf – gleich drei Spieler und Trainer Gernot Weiss wurden/werden in diesem Monat ein Jahr älter. Am 11. September wurde Christopher Laske 20, am 15. feierte HG-Coach Weiss seinen 49. Ehrentag und am vergangenen Dienstag wurde Neuzugang Jan-Philipp Nass 30. Ein Geburtstag steht noch aus: Am Samstag, den 26.9., feiert Hubertus Brandes seinen 26. Geburtstag. Dass er sich da bereits am Freitagabend im vorgezogenen Oberliga-Spiel beim Lehrter SV ein entsprechendes sportliches Geschenk wünscht, liegt auf der Hand.

„Wir müssen an die Leistung vom Northeim-Spiel anknüpfen“, sagt Brandes. Da war das 23:23 nach manchmal zu hartem Kampf als Erfolg für die Rosdorfer gegen den Favoriten zu werten. „Aber wir müssen natürlich auch unsere Chancen viel besser nutzen“, schickt der Spielmacher der HGer hinterher. Allein vier Siebenmeter vergaben die Rosdorfer, zwei davon Brandes selbst. Nur 23 Gegentreffer gegen Northeim waren gut, aber 23 erzielte Tore zu wenig. „Das war nicht optimal“, räumt Brandes, der leicht erkältet beim Dienstagtraining fehlte, ein.

Lehrte erwartet er als ausgeglichenes Team von ähnlichem Kaliber wie Northeim. Brandes: „Aber ich bin guter Dinge.“ Auch wenn der LSV jetzt den 2,02 m großen Linkshänder Michael Thiede im Kader hat, der in der vergangenen Saison noch bei Erstligist Göppingen spielte.

Oberliga Frauen

HV Lüneburg – HG Rosdorf-Grone (Sa., 17 Uhr). Interimscoach Lenny Pietsch kann mit nur neun Spielerinnen in die Nordheide fahren, weil Rieke Jeep (Hochzeit der Cousine), Mandy Schrader (angehende Lehrerin) und Devi Hille (Schulfahrt) fehlen. So hat er neben zwei Torhüterinnen nur eine Feldspielerin zum Wechseln. Möglicherweise soll Torfrau-Neuzugang Lange aber im Feld aushelfen. Pietsch, sonst ein Freund des Tempo-Handballs: „Wir versuchen, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, um die Kräfte zu schonen.“ Für die HGerinnen ist es das zweite von drei Auswärtsspielen zum Auftakt in Folge.

Eintracht Hildesheim – HSG Göttingen (Sa., 19.30 Uhr). Für die Gastgeberinnen ist es das erste Saisonspiel, während Aufsteiger HSG Göttingen den Northeimerinnen schon ein ordentliches 20:20-Remis abtrotzte. „Wir fahren zwar als Außenseiterinnen dorthin, aber dennoch mit großem Optimismus“, meint Trainer Uwe Viebrans. Dafür sei er zu lange im Geschäft, als vor irgendeinem Gegner Angst zu haben. Alle Spielerinnen stehen dem Neuling zur Verfügung. Hildesheim hat als Ziel ausgegeben, oben mitzuspielen. Die Eintracht, die in der vergangenen Saison einen Mittelfeldplatz belegten, sind seit drei bis vier Jahren eingespielt. (wg/gsd)

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