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Aller Anfang ist schwer bei der SVG Göttingen

Klares Foul: Göttingens Neuzugang Tilo Kopp (Mitte) wird von Hiltrops Tobias Hansen unsanft von den Beinen geholt.
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Klares Foul: Göttingens Neuzugang Tilo Kopp (Mitte) wird von Hiltrops Tobias Hansen unsanft von den Beinen geholt.

Das Ergebnis ist mir scheißegal“, meinte Dennis Erkner nach dem 2:0 (1:0)-Sieg des Fußball-Oberligisten SVG Göttingen gegen den BV Hiltrop aus der Kreisliga Bochum.

Göttingen – „Nach vier Minuten hätte es ja für uns 3:0 stehen können“, meinte der SVG-Coach und sprach damit unter anderem zwei dicke Torchancen durch Dennis Moschanin an, die alle geblockt wurden. So aber mussten sich die SVGer am Ende mit diesem 2:0 begnügen.

Die Gäste hielten trotz ihrer etwas limitierten Fußballtechnik und -taktik erstaunlich gut dagegen, ließen den Schwarz-Weißen wenig Raum, sich entfalten zu können. So dauerte es bis zur 22. Minute, ehe die 120 Zuschauer am Sandweg das 1:0 durch Ali Ismail, der humorlos unten links abschloss, bejubeln konnten.

Einen Schuss von Yannis Fischer nach 35 Minuten lenkte der 39-jährige Hiltroper Torwart Sebastiano Pitronaci reaktionsschnell über den Querbalken zur Ecke. Und nur eine Minute später war es Justin Taubert, der in Thomas Müller-Manier völlig freistehend das Leder rechts vorbeischoss.

In der zweiten Halbzeit hütete Dennis Henze für Omar Younes das SVG-Gehäuse und verhinderte nach 50 Minuten das 1:1, als er einen Schuss von Justin Sarpong gekonnt parierte. Nach etwa einer Stunde wechselte Erkner gleich acht Spieler aus und ein, unter anderem auch den Ex-Northeimer Luis Riedel, der selbstbewusst auftrat und mit zwei Distanzschüssen Pech hatte.

In der 70. Minute waren die eingewechselten Mathis Ernst und Nicolas Krenzek für das 2:0 verantwortlich, als Ernst flankte und Krenzek den Ball direkt ins lange Hiltroper Toreck lenkte.

„Wir hatten wenig Genauigkeiten in unserem Spiel. Es fehlte die Präzision“, meinte der SVG-Trainer nach dem Spiel. Hingegen gefiel ihm, dass „wir hinten diszipliniert gestanden haben“. Gleichwohl hat das erste Testspiel – überhaupt die erste Partie seit dem 1. November vergangenen Jahres nach genau acht Monaten –, dass noch viel Arbeit auf Erkner und seine Mannschaft wartet. Das nächste Testspiel ist am kommenden Sonntag um 13 Uhr gegen den Landesligisten SSV Vorsfelde, dem Erkner Oberliga-Format bescheinigt.  (Walter Gleitze/gsd)

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