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Andi Morina als tragischer Pokal-Held bei den 05-Junioren

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Von: Helmut Anschütz

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Fuß vor! Braunschweigs Timon Wloch (rechts) blockt die Flanke von Göttingens Navid Atashfaraz.
Fuß vor! Braunschweigs Timon Wloch (rechts) blockt die Flanke von Göttingens Navid Atashfaraz. © Hubert Jelinek/gsd

Aus für die U 19-Junioren von Göttingen 05 im Fußball-Niedersachsenpokal! Gegen den Regionalligisten Eintracht Braunschweig gab es am Mittwochabend eine unglückliche 5:6 (1:1, 0:1)-Niederlage nach Elfmeterschießen.

Göttingen – Zum tragischen Helden wurde dabei Göttingens Andi Morina: Erst köpfte er sieben Minuten vor Schluss das 1:1, ehe er dann im „Shoot-out“ als einziger Schütze mit seinem Strafstoß an Braunschweigs Torhüter Justin Duda scheiterte.

„Ich bin trotzdem extrem stolz auf die Mannschaft“, sagte 05-Trainer Nils Leunig nach der Partie, die vor mehr als 300 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Maschpark ausgetragen wurde. Eine Kulisse, die selbst den Braunschweigern sehr imponierte.

„Das war ein geiles Erlebnis für unsere Jungs“, fuhr Leunig fort. „Elfmeterschießen ist eben immer auch ein Glücksspiel.“ In den regulären 90 Minuten habe er „absolut keinen Unterschied“ gesehen.

Und Pech kam für die Schwarz-Gelben dazu, als nach nur acht Minuten das 0:1 fiel: Torwart Tommy Henze, der jüngere Bruder des beim Spiel zuschauenden SVG-Oberliga-Keepers Dennis Henze, wartete nach einem Rückpass mit dem Abschlag zu lange, sodass er Eintrachts Carlos Christel anschoss, von dem der Ball ins Tor prallte. Seinen Fehler machte Henze danach aber mit einem halben Dutzend glänzender Paraden wieder wett. In der 83. Minute gelang Morina dann nach Flanke von Sündermann der frenetisch umjubelte Ausgleich. Übrigens unter den Augen von Werder Bremens Bundesligaspieler Jean-Manuel Mbom (früher Bovenden), dessen jüngerer Bruder Benjamin Jerome bei Eintracht spielt.  (haz/gsd-nh)

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