Tanzen

ASC Göttingen verpasst erneuten Titel

Trotz starken Auftritts: Das Göttinger Tanzsportteam im ASC musste bei den deutschen Meisterschaften dem Braunschweiger TSC den Vortritt lassen.
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Trotz starken Auftritts: Das Göttinger Tanzsportteam im ASC musste bei den deutschen Meisterschaften dem Braunschweiger TSC den Vortritt lassen.

In Stadthalle Bremerhaven ging es am Sonntagabend ganz eng zu. Bei den deutschen Meisterschaften der Standardformationen wurde der Titelverteidiger, das Tanzsportteam im ASC Göttingen, nur um einen Wimpernschlag vom Braunschweiger TSC entthront.

Göttingen – Nur um 0,37 Punkte – vergleichbar mit einer Hunderstel Sekunde Vorsprung über einen 100 m-Lauf – musste sich das Team von Cheftrainer Markus Zimmermann dem nunmehr 20-maligen deutschen Meister aus Braunschweig geschlagen geben.

Die B-Formation des Göttinger Tanzsportteams belegte den achten Rang und konnte sich nicht für das Finale qualifizieren.

„Ich bin erst einmal enttäuscht, habe mich aber sehr gefreut, dass wir wieder vor Publikum tanzen konnten“, meinte Zimmermann, der sogar der Meinung war, dass „wir wohl besser waren als bei unserem Gewinn der deutschen Meisterschaft“. Die Göttinger hatten sich bereits als letztmaliger deutscher Meister für die am 4. Dezember in Braunschweig stattfindenden Weltmeisterschaften qualifiziert. Nun werden sie begleitet vom Braunschweiger TSC, der sich naturgemäß mächtig darüber gefreut hat, nun auch vor eigenem Publikum um die Weltmeisterkrone mittanzen zu können. Braunschweigs Trainer Rüdiger Knaack war stolz auf sein Team, das sensationell und kompakt getanzt habe. „Wir sind froh, wieder deutscher Meister geworden zu sein, und wollen nun etwas länger da bleiben.“

Die Choreografie „Dancing on the ceiling“ der Braunschweiger überzeugte die Wertungsrichter lediglich um winzige Nuancen mehr gegenüber der Choreografie „Happy together“ des Göttinger Tanzsportteams, das als letzte nach den Braunschweigern aufs Parkett musste und eine absolut gleichwertige Leistung gegenüber dem neuen deutschen Meister präsentierte. Diese beiden Formationen werden sich sicherlich auch bei den Turnieren der Bundesliga einen heißen Fight um die Nummer eins liefern.  (wg/gsd)

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