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Aufsteiger Großenheidorn kommt mit viel Selbstbewusstsein zur HSG Plesse

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Mächtig eingekeilt: Plesses Julia Herale (am Ball) gegen Hannovers Ronja Ridder (rechts) und die Ex-HSGerin Maike Rombach.
Mächtig eingekeilt: Plesses Julia Herale (am Ball) gegen Hannovers Ronja Ridder (rechts) und die Ex-HSGerin Maike Rombach. © Hubert Jelinek/gsd

Die Handballerinnen der HSG Plesse haben am Samstag mit dem MTV Großenheidorn einen ambitionierten Oberliga-Aufsteiger zu Gast.

Nörten/Bovenden – Auch das zweite Saisonspiel der Handball-Oberliga dürfen die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg vor heimischer Kulisse bestreiten. Am Samstag ist ab 15 Uhr die Vertretung des Aufsteigers vom MTV Großenheidorn zu Gast am Wurzelbruchweg in Bovenden.

Großenheidorn pflügte in der abgelaufenen Spielzeit souverän durch die Staffel Mitte der Landesliga. Nach nur einer Niederlage in 18 Begegnungen und mit zehn Punkten Vorsprung auf Empelde spielte man sich in beeindruckender Manier zum Titel gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Oberliga. Auch in der neuen Spielklasse hat die Truppe des Trainerduos Björn Biester und René Schröpfer bereits zwei Duftmarken gesetzt. In der geliebten Heimhalle wurden Lüneburg (32:31) und Schaumburg-Nord (29:27) bezwungen. Erfolgreichste Werferin war dabei wie in der Aufstiegssaison Imke Hogrefe. Die Torjägerin hat in 120 Minuten bereits 19 Mal eingenetzt. Hannover wird also mit Rückenwind anreisen. „Die Mädels wissen jetzt, dass sie sich vor keinem Gegner verstecken müssen“, sagte MTV-Coach Schröpfer.

Sein Gegenüber Joshua Schlüter hat mit seinen Spielerinnen im Training die deutliche Niederlage gegen Hannover aufgearbeitet. „Das war für uns eher ein Bonusspiel. Jetzt treffen wir auf einen direkten Konkurrenten. Die zwei Siege werden dem MTV Selbstbewusstsein gegeben haben. Das macht die Aufgabe noch schwieriger“, vermutet Plesses Trainer.

Wichtig sei es, die gefährlichen Rückraumwerferinnen des Gegners mit einer aggressiven Deckung den Wind aus den Segeln zu nehmen. „Gegenüber der Auftaktpartie brauchen wir mehr Spielfluss und müssen ins Tempospiel kommen. Wir hucken auf uns selbst und werden versuchen, die ersten beiden Punkte einzufahren.“

In personeller Hinsicht kann Schlüter gegen Großenheidorn aus dem Vollen schöpfen. Das eine oder andere Wehwehchen dürfte bis zum Anpfiff ausgeräumt sein. Mit von der Partie sind auf jeden Fall wieder Torjägerin Beke Hartig und Elisa Führ. Beide hatten gegen Hannover noch gefehlt.

Von Andreas Schridde

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