Fußball-Landesliga: SVG will nach Nachbarduell gegen Landolfshausen endlich feiern

Aufstieg klar mit Derbysieg?

Heiße Zweikämpfe: Diese wird es sicherlich wie hier zwischen Landolfshausens Björn Zöpfgen (rechts) und dem SVGer Jan-Patrick Ziegler im Hinspiel nun auch im Rückspiel geben. Foto: gsd

Göttingen. Es ist für die SVG Göttingen nur noch ein winziger Schritt zum Aufstieg in der Fußball-Oberliga. Nachdem dieser beim 0:0 am vergangenen Mittwoch gegen den BV Germania Wolfenbüttel verpasst wurde, soll er nun im Kreisderby gegen den abstiegsbedrohten TSV Landolfshausen gemacht werden.

Der Mannschaft von Trainer Knut Nolte würde indes ein Unentschieden gegen die Landolfshäuser reichen, dann wäre sie vom Tabellenzweiten SSV Vorsfelde, der nur noch zwei Spiele hat und einen Rückstand von sechs Punkten, nicht mehr einzuholen. Doch die Schwarz-Weißen spielen klar auf Sieg. So rechnet Landolfshausens Trainer Ingo Müller, dessen Team jeden Punkt zum Klassenerhalt benötigt, auch nicht mit freundlicher Nachbarschafthilfe der SVGer, zumal diese nicht nur morgen um 15 Uhr am heimischen Sandweg den Aufstieg perfekt machen wollen, sondern diesen auch als Meister erleben wollen.

Respekt von Nolte für TSV

„Wir wollen es nicht darauf ankommen lassen, erst gegen den FC Braunschweig oder den MTV Gifhorn alles klarzumachen“, betont Nolte. Er würde sich gleichwohl freuen, wenn der TSV die Liga hält. „Die waren schon abgeschlagen und haben sich richtig gut berappelt, sind schwer im Aufwind“, zollt Nolte dem sympathischen Dorfclub Respekt. Verzichten muss Nolte auf Laurenz Strassemeyer (zehnte gelbe Karte) und Kapitän Alexander Hafner (Urlaub). Dass Jannik Psotta zum Stadtrivalen Göttingen 05 wechselt, bedauert Nolte. „Ich hätte Jannik gern behalten“, so der SVG-Coach, der indes hofft, Alexander Burkhardt quasi zurückverpflichten zu können. Der ehemalige SVGer war zu 05 gewechselt und könnte nun wieder an den Sandweg zurückkehren. Der Außenverteidiger trainiert seit drei Wochen wieder bei den SVGern.

0:5-Klatsche im Hinspiel

Der TSV hingegen wird es den Göttingern wesentlich schwerer machen als noch im Hinspiel, als die SVGer deutlich 5:0 gewannen. Landolfshausen wehrt sich seit sieben Spielen ohne Niederlage vehement gegen den Abstieg und liegt nur drei Punkte zurück auf dem Nichtabstiegsplatz zwölf, den derzeit Germania Wolfenbüttel einnimmt mit allerdings zwei Spielen mehr als der TSV Landolfshausen.

Ärgerlich, dass die Landolfshäuser am vergangenen Mittwoch im Nachholspiel einen 2:0-Vorsprung noch hergaben und beim 2:2-Endstand gegen den BSV Ölper zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf verschenkten. Zudem verschossen sie auch noch einen Elfmeter. (wg/gsd-nh) Foto: nh

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.