Hindernisse noch geheim

Beim Great Barrier Run in Göttingen: Die Mischung macht’s!

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Nass wird man beim "GBR" auch. 

Göttingen. Sich mit anderen im Team freiwillig im Schlamm, Dreck und Matsch zu wälzen, über Hindernisse in luftiger Höhe zu quälen, an Leitern zu hangeln oder durch Wasserbecken zu tauchen, ist sicherlich nicht jedermanns Sache.

Für viele Sportler zählen genau diese Tätigkeiten zu den sportlichen Höhepunkten des Jahres. Der Göttinger Great Barrier Run (GBR) macht da keine Ausnahme. Am Samstag steigt die vierte Auflage des größten Hindernislaufes in Südniedersachsen. Die Organisatoren erwarten auf dem Gelände der Sportuniversität Göttingen am Sprangerweg über 3000 Sportler und einige Hundert Besucher.

Der GBR hat eine erstaunliche Entwicklung genommen. Die Nischenveranstaltung von einst ist zu einer echten Massenbewegung geworden, die mittlerweile aus allen Nähten platzt. Waren 2015 lediglich 400 Sportler am Start, sind es nun über 3000 Teilnehmer, von denen 500 die 5000 Meter Runde mit den 21 Hindernissen gleich zweimal absolvieren wollen.

Was die Läufer genau erwarten wird, will Organisator Mischa Lumme vom Hochschulsport der Universität Göttingen nicht verraten. „Wir wollen es ein bisschen spannend machen. Nur soviel sei verraten: Wir haben Klassiker auf der Strecke verteilt, die schon richtig Teamwork erfordern, aber auch neue Elemente mit eingebaut und bestehende Hindernisse ausgebaut.“ Die Mischung macht’s!

Die Streckenführung ist wieder abwechslungsreich. Beginnend mit der Lighthouse-Startbox geht es im Stadion über das „Container Chaos“, den „Stairway to heaven“ hoch in Richtung „Pool“ und „Muddy Hole“. Nach einem Schwenk zur Zimmermannstraße geht es zurück auf die große Rasenfläche, auf der insgesamt vier weitere Hindernisse zu bewältigen sind. Anschließend geht es Richtung Studentendorf und Wald, bevor mit dem „Dach der Strecke“ auf dem Klausberg der höchste Punkt des Parcours erreicht ist. Danach geht es nur noch bergab Richtung „Beach-Area“. Hier warten vier weitere Hindernisse, unter anderem der gefürchtete „Dirty Bug“. Nach einer Runde rund um das Sportzentrum geht es dann Richtung Ziel, wo das „Container Chaos“ ein zweites Mal bezwungen werden muss. Kurz vor dem Ziel muss noch die „Final Stage“ erklommen werden.

Auf die Kritik aus dem Vorjahr mit teilweise zu langen Wartezeiten hat der Veranstalter reagiert. Gestartet wird in Gruppen, verteilt zwischen 9 Uhr und 17 Uhr. Und um die erwarteten 6000 Teilnehmer und Besucher bei Laune zu halten, wurde das Begleitprogramm erweitert. Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene, eine große Food-Truck-Meile, ein DJ und ein Biergarten sollen bei freiem Eintritt für einen volksfestähnlichen Charakter sorgen. (raw)

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