1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

Bilanz in Zahlen: Torhungrige Angriffsreihen und trübe Aussichten für zwei Göttinger Teams

Erstellt:

Von: Andreas Arens

Kommentare

Abstiegssorgen auf der einen Seite, geringe Aufstiegschancen auf der anderen: Hainbergs Mohamed N’Kony Tabouré (links) gegen SVGer Ricardo Moreno Morales. Archi
Abstiegssorgen auf der einen Seite, geringe Aufstiegschancen auf der anderen: Hainbergs Mohamed N’Kony Tabouré (links) gegen SVGer Ricardo Moreno Morales. © Alciro Theodoro da Silva

Die südniedersächsischste Liga der Saison macht Winterpause. Wir ziehen zur Saison-Halbzeit der Fußball-Landesliga Braunschweig eine Bilanz in Zahlen.

Göttingen – Es stehen zwar noch drei Nachholspiele an, aber ansonsten haben sich mittlerweile auch die Teams der Fußball-Landesliga in die wohlverdiente Winterpause verabschiedet. Wir ziehen eine kleine Bilanz in Zahlen:

0 Siege hat der Tabellenletzte SC Hainberg nach 16 Partien auf dem Konto. Gut, die Hainberger haben noch zwei Nachholspiele (am Sonntag in Braunschweig und am 10. Dezember gegen Wahrenholz) – doch die Aussichten auf den Klassenerhalt sind trübe.

12 Niederlagen hintereinander muss Aufsteiger Sparta Göttingen noch immer verarbeiten. Am Greitweg wurde der Winterpause regelrecht entgegengefiebert (oder gezittert, je nach Lesart). Auch hier sind die Aussichten für 2023 trübe. Doch wie sagte bereits Uli Hoeneß: „Der Weihnachtsmann ist kein Osterhase“. Verloren ist Sparta trotz acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer noch nicht.

17 Treffer erzielte Carlos Christel vom MTV Wolfenbüttel nach 17 Spieltagen. Damit führt der 19-Jährige die Torschützenliste der Landesliga Braunschweig souverän an. Bester Südniedersachse ist der SVGer Steen Zimmermann, der zwölf Mal einnetzte.

32 erzielte Tore in zehn Heimspielen – mit diesem Bestwert der Liga überzeugten Göttingen 05 und Eintracht Northeim ihre Fans. Doch während die 05er damit 21 Punkte bei einer Tordifferenz von plus 26 ergatterten, sind es bei der Eintracht nur 14 Zähler – bei 22 Gegentreffern. Das ist ausbaufähig.

52 Punkte sammelte der SSV Vorsfelde in seinen 18 Spielen bislang. 17 Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche – eine phänomenale Ausbeute. Der Aufstiegskampf scheint angesichts von zehn Zählern Vorsprung auf den MTV Wolfenbüttel und derer zwölf auf die SVG Göttingen schon fast entschieden. Wenn Vorsfelde diese Form auch 2023 hält, ist sogar eine Saison ohne Niederlage möglich.

60 Gegentreffer in 18 Partien und damit mehr als jedes andere Team kassierte die TSG Bad Harzburg. Die schlechteste Tordifferenz mit 7:58 hat allerdings der SC Hainberg. Anders gerechnet: Die Göttinger sind pro Spiel drei Tore schwächer als ihre Gegner.

644 Tore fielen bislang insgesamt in der Landesliga-Saison 2022/23 (Stand 30. November). Das entspricht einem Schnitt von vier Treffern pro Partie. Kompliment an die Angriffsreihen dieser Klasse! Die Abwehrarbeit muss dagegen noch etwas besser trainiert werden.

Auch interessant

Kommentare