Sport-Jahresrückblick: Erster Teil

Coronakrise prägt das verrückteste Fußballjahr

Der Derby-Evergreen zwischen Schwarz-Weiß und Schwarz-Gelb ist immer wieder attraktiv: Die SVGer Amin al Debek (rechts) und Alexander Kerl (links) gegen den 05er Zeidan Turgay.
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Der Derby-Evergreen zwischen Schwarz-Weiß und Schwarz-Gelb ist immer wieder attraktiv: Die SVGer Amin al Debek (rechts) und Alexander Kerl (links) gegen den 05er Zeidan Turgay.

Das Fußballjahr 2020 wurde vor allem von Abbrüchen der regionalen Ligen geprägt. Wir geben einen Überblick über die regionalen und überregionalen Mannschaften.

Regionaler Fußball

Aufsteiger SVG Göttingen war anfangs das Überraschungsteam in der fünften Liga, lag nach sechs Spieltagen ungeschlagen auf Tabellenrang eins, ehe das Team von Trainer Dennis Erkner seine erste Niederlage mit dem 3:4 gegen Tündern kassierte. Nach zwei weiteren Niederlagen fielen die Schwarz-Weißen auf Rang fünf zurück und warten nun die weitere Entwicklung der beiden Oberliga-Staffeln nach dem Abbruch der Saison ab.

Die Landesliga wurde bereits nach vier Spieltagen abgebrochen. Wenig aussagekräftig sind daher in dieser Neunerstaffel die Tabellenränge des SC Hainberg auf drei, Göttingen 05 auf vier und den TSV Landolfshausen-Seulingen als Tabellenletzter. Erfreulich, dass Aufsteiger SSV Nörten die Spitze einnimmt.

Ebenfalls wenig aussagekräftig ist die Situation in der Bezirksliga. In beiden Staffeln stehen der SCW Göttingen, die SG Lenglern, Sparta Göttingen, der FC Grone und der Bovender SV jenseits von Gut und Böse.

Über den Pokalgewinn mit einem 3:1 gegen den FC Fulham im Sparkasse & VGH-Cup, der für nächstes Jahr bereits abgesagt wurde, freute sich der Bundesliga-Nachwuchs des FSV Mainz 05. Erst im Viertelfinale konnte Eintracht Northeim mit 0:3 von Werder Bremen gestoppt werden.

Überregionaler Fußball

Bundesligist VfL Wolfsburg schloss dieses Jahr nach dem Aus in der Europa League auf einem Champions-League-Platz vier ab. Enttäuschung dagegen bei den beiden niedersächsischen Zweitligisten. Hannover 96 kam auch aufgrund seiner Auswärtsschwäche nicht über den zwölften Tabellenrang hinaus. Erzrivale Eintracht Braunschweig überwintert in der coronabedingten sehr kurzen Pause auf Tabellenrang 15.

Göttingens Pauline Bremer, die von Manchester City zum VfL Wolfsburg wechselte, hatte erneut Verletzungspech. Lange Pause nach einem Kreuzbandriss und Innenbandriss im rechten Knie.  (wg/gsd)

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