Fußball-Oberliga

Das 1:1 hilft der SVG Göttingen nicht weiter

Gefährlicher Kopfball von links: SVG-Abwehrspieler Tomislav Relota (2. von links) scheitert hier noch an Hannovers Torwart Vjaceslavs Serdcevs, in der Nachspielzeit ist er aber zum 1:1-Endstand erfolgreich.
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Gefährlicher Kopfball von links: SVG-Abwehrspieler Tomislav Relota (2. von links) scheitert hier noch an Hannovers Torwart Vjaceslavs Serdcevs, in der Nachspielzeit ist er aber zum 1:1-Endstand erfolgreich.

Die SVG Göttingen wartet in der Fußball-Oberliga Hannover/BS weiter auf ihren zweiten Sieg.

Göttingen - Gegen den SV Arminia Hannover reichte es vor 307 Zuschauern im Krügerpark am Sandweg im ersten Spiel der Rückrunde nur zu einem 1:1 (0:0), was dem Team von Trainer Dennis Erkner im Kampf um die Qualifikation um die Meisterrunde nicht weiterhilft.

Wir waren über die 90 Minuten gesehen die bessere Mannschaft“, meinte Erkner. Gleichwohl fiel der Ausgleichstreffer für die SVG zum 1:1-Endstand erst in der Nachspielzeit, der aufgrund der größeren Spielanteile jedoch verdient war für die Schwarz-Weißen.

„Das waren die besten 25 Minuten in der ersten Halbzeit, die ich von meiner Mannschaft in dieser Saison gesehen habe“, meinte der SVG-Coach. In der Tat beherrschten die Gastgeber von Beginn an das Spielgeschehen, hatten durch Tomislav Relota per Kopf (10. Minute), Hüseyin-Serdar Deliduman mit Direktschuss, der knapp am linken Arminen-Gehäuse vorbeiging (27.) und wiederum durch Deliduman per Bogenlampe, die Arminen-Keeper Vjaceslavs Serdcevs zur Ecke lenken konnte, Chancen, um noch vor der Pause in Führung zu gehen. „Da hast du Scheiße am Fuß“, drückte es Erkner hinterher drastisch aus.

Auch kurz nach Wiederbeginn lag die Führung in der Luft, doch Taubert legte sich aus aussichtsreicher Position das Leder zu weit vor, sodass Serdcevs klären konnte. Ein Schuss wiederum von Taubert wurde im letzten Moment vom Arminen Andre Nicolas Ndiaye im letzten Moment zum Eckball abgeblockt (54.). Und in der 68. Minute eine weitere Chance durch Relota, dessen Kopfball aber das gegnerische Tor verfehlte.

Die kalte Dusche für die Göttinger kam dann drei Minuten vor dem Ende, als Luc-Elias Fender eine Konfussion im SVG-Strafraum nutzte und den Ball aus kurzer Entfernung an das hintere Gestänge im rechten oberen Torwinkel schoss. Erst Verwirrung, ob das Leder nicht am Querbalken gelandet war, da er sofort ins Feld zurücksprang. Doch nach Absprache mit seinem Assistenten gab Schiedsrichter Tim Lahse dieses Tor für die Gäste zu Recht.

Wildes Anrennen der Gastgeber in der Schlussphase, das belohnt wurde. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite von Mathis Ernst scheiterte der zuvor eingewechselte Julian Kratzert per Kopfball am Arminen-Keeper, doch den zurückgesprungenen Ball bugsierte Relota wuchtig ebenfalls per Kopf unter den Querbalken des Gäste-Gehäuses. „Zwar hilft uns dieses 1:1 nicht weiter, ich habe aber Fortschritte gesehen“, meinte Erkner, der sich während der Pressekonferenz nach dem Spiel Vorwürfen eines Zuschauers ausgesetzt sah, der ihm schlechtes Training vorwarf. Erkner fragte diesen Kritiker daraufhin, ob er sich denn schon einmal eine Trainingseinheit angeschaut habe, was dieser bejahte. „Schön, wenn Sie mir dann auch Ratschläge geben, wie ich es besser machen kann“, lud ihn Erkner zu einer weiteren Trainingseinheit ein.  (Walter Gleitze/gsd)

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