Fußball-Landesliga

Dorfklub Landolfshausen/Seulingen im Wandel: Nur noch drei Studenten

Die Neuen beim TSV Landolfshausen/Seulingen: von links Co-Trainer Jannik Meck, Erduvan Celik, Hebun Kaplan, Max Müller, Niklas Karim Cekici, Trainer Florian Jünemann.
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Die Neuen beim TSV Landolfshausen/Seulingen: von links Co-Trainer Jannik Meck, Erduvan Celik, Hebun Kaplan, Max Müller, Niklas Karim Cekici, Trainer Florian Jünemann.

Teampräsentation beim Landesliga-Klub TSV Landolfshausen/Seulingen: Das Profil des „Zwei-Dörfer-Klubs“ hat sich gewandelt.

Seulingen – Mit einer Eloge auf seine Mannschaft beginnt Florian Jünemann die Vorstellung seines Teams für die neue Saison. „Die Jungs freuen sich wieder auf die Auswärtsfahrten, wir müssen Niederlagen durch Siege ausgleichen, der Charakter des Teams stimmt optimistisch, wir haben einen coolen Spirit. In den Coronazeiten haben sich die Spieler bei Herausforderungen gut gebattled, bis zu 16 Spielern waren bei den freiwilligen Einheiten, das trägt Früchte.“

Sagt der Trainer von Landesligist TSV Landolfshausen/Seulingen, kurz „LaSeu“. Punkt. Absatz.

Jünemann geht mit viel Enthusiasmus in die neue Saison, auf die man sich freut, weil es nicht nur gegen regionale Gegner geht. „Die müssen uns ja zwei Stunden vorher im Navi suchen, daraus ziehen wir Energie. Ein geiles Gefühl, gegen die Stadtklubs zu spielen“, sprudelt es aus ihm heraus. Erst einmal müssen die Gegner aus dem Raum Braunschweig den Platz in Seulingen ins Navi eingeben, denn da spielt der TSV zunächst. Das viel kleinere Spielfeld in Landolfshausen wird noch auf Vordermann gebracht. Auch die Vorbereitung läuft in Seulingen. „Zwei Dörfer, ein Verein“, das ist das Motto, das der Klub weiter beherzigt.

Allerdings: „Das Profil des Teams hat sich geändert“, zeigt Jünemann auf. Unter der Ägide der inzwischen „grauen Eminenz“ Ingo Müller (einst Trainer und „Mister TSV“) präsentierte sich der TSV als Studententeam. Der jetzige TSV-Coach: „Landolfshausen galt als Option für Göttinger Studenten. Das ist aber nicht mehr so stark ausgeprägt wie früher.“ Eigentlich müsse man da wieder hin. Die Realität ist aber anders: Aktuell sind nur noch drei Akteure Studenten im 27-Mann-Kader.

Zu dem zählen nur vier Neue. Für Torwart-Routinier Hagemann wird mit Max Müller ein Nachfolger aufgebaut. Mit Cekici (SVG) und Hebun Kaplan (05 U 19) kamen zwei Göttinger Spieler, dazu Shaqiri vom JFV Eichsfeld. Sie sollen mithelfen, die Abgänge von Relota, Krauß, Sas und Alberding zu kompensieren. Auch Münter und Diedrich stehen nicht kontinuierlich zur Verfügung. So ist denn wie kaum anders zu erwarten der Klassenerhalt das TSV-Ziel. „Wir müssen stabiler werden, besser in den Räumen stehen – eine große Herausforderung.“

. Testspiele: 11. Juli: offen; 18.7.: bei Eintracht Northeim; 23. bis 25.7.: Turnier zum 100. Jubiläum des TSV Seulingen mit BW Bilshausen, SG Bergdörfer und drittes Team; 1. August.: SCW Göttingen; 7.8: in Kleinalmerode. (Helmut Anschütz/gsd)

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