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Drei Auswärtssiege, zwei Heimpleiten: Aufsteiger Sparta Göttingen als Wundertüte

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Mit links den Ball vors Tor: Hainbergs Mohamed Taboure (am Ball) flankt vor Nörtens Thorben Rudolph. Ganz links der SSVer Tobias Stief.
Mit links den Ball vors Tor: Hainbergs Mohamed Taboure (am Ball) flankt vor Nörtens Thorben Rudolph. Ganz links der SSVer Tobias Stief. © Hubert Jelinek/gsd

Auffälligkeiten rund um den fünften Spieltag in der Fußball-Landesliga bei den sieben Klubs aus Südniedersachsen.

Eintracht Northeim

Schade, dass Fußballspiele aus zwei Halbzeiten bestehen. Wäre am Sonntag nach 45 Minuten Schluss gewesen, hätte es durch die Bank zufriedene Gesichter im Lager der Gastgeber gegeben. Die Eintracht hatte Acosta im Griff, dominierte praktisch nach Belieben. Die Braunschweiger konnten froh sein, dass man nur 0:2 zurücklag. Doch 45 Minuten und zwei Strafstoß-Gegentore (Hand/Foul) später sowie dem 2:2-Endstand machten sich Ernüchterung und Enttäuschung breit. Der von Trainer Weißenborn erhoffte Schwung des späten Siegtreffers zuvor gegen Sparta dürfte damit schon wieder dahin sein. Sicher nicht die besten Voraussetzungen vor dem Derby am Sonntag (14 Uhr) daheim gegen Hainberg.

SSV Nörten

„Es wird noch häufig solche schwierigen Spiele für uns geben, in denen der Druck bei uns liegt, der Gegner locker aufspielen kann“, weiß Nörtens Co-Trainer Olli Gremmes, dessen Team gegen den SC Hainberg eine gehörige Anlaufzeit trotz der 1:0-Führung benötigte, um ins Spiel zu finden, was nur bedingt gelang gegen einen Gegner, der es dem SSV vor allem im Mittelfeld sehr schwer machte, ein geordnetes Spiel aufzuziehen. So fiel lediglich die Lufthoheit der Nörtener, die unter anderem zum 2:2-Ausgleich durch einen Kopfballtreffer vom routinierten Abwehrchef Julian Keseling nach einem Eckball führte, gegen die in Körpergröße deutlich unterlegenen Hainberger positiv auf.

SVG Göttingen

„Vorsfelder Zuschauer sagten, wir hätten noch zwei Stunden spielen können und kein Tor geschossen“, berichtete SVG-Vize Thorsten Tunkel nach dem 0:4 beim SSV Vorsfelde. Ein Manko bleibt die schwache Chancenverwertung der Sandweg-Elf (fünf Spiele – 6:4 Tore!), die nun gegen Aufsteiger BVG Wolfenbüttel in die Erfolgsspur zurückkehren kann. Die Germanen kassierten nach Lehndorf und Bad Harzburg (je 17) die zweitmeisten Gegentore (16) der Liga.

Göttingen 05

Nach zuvor 17 Treffern in vier Spielen war die 05-Torfabrik diesmal auf Kurzarbeit. Nach dem 1:1 gegen Vahdet Braunschweig haben die Schwarz-Gelben den Kontakt zur Führungsgruppe erstmal verpasst. Und beim MTV Wolfenbüttel wird’s jetzt auch nicht leichter.

Sparta Göttingen

Der Aufsteiger ist schon zur Wundertüte geworden! Zwei Heim-Pleiten (2:3 gegen Lengede, 1:2 gegen Northeim) stehen glatte drei Auswärtserfolge gegenüber: 3:1 beim BSC Acosta Braunschweig, 4:1 beim SC Hainberg und nun 5:3 in Bad Harzburg. Und auch im Bezirkspokal siegte Sparta auswärts 5:2 bei SG Bergdörfer, 1:0 in Northeim und steht nach einem Freilos nun am Mittwoch im Achtelfinale in Nörten – Achtung, SSV!

SC Hainberg

„Meine Mannschaft hat in allen bisherigen Spielen gut gespielt“, betont Hainbergs Trainer Oliver Hille. Sein junges Team war drauf und dran, dem Favoriten vom SSV Nörten-Hardenberg ein Bein zu stellen, verlor letztlich nur durch einen unberechtigten Foulelfmeter mit 2:3. „Wir hatten eine fifty-fifty-Chance, hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt“, so Hille, der weiter an sein Team glaubt.

TSV Landolfshausen/Seulingen

La/Seu ist mit dem ersten Punktspielsieg eine Zentnerlast von den Schultern gefallen. Aber nun winkt schon wieder Ungemach: Nörten (verlustpunktfrei) kommt nächsten Sonntag nach Seulingen...  (mwa, wg/gsd, haz/gsd-nh)

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