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Dreisprung-Meisterin Eckhardt-Noack verpasst WM-Finalwettkampf

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Nur WM-Platz 20: Neele Eckhardt-Noack mit Trainer Frank Reinhardt beim Meeting in Osterode.
Nur WM-Platz 20: Neele Eckhardt-Noack mit Trainer Frank Reinhardt beim Meeting in Osterode. © Hubert Jelinek/gsd

Top-Dreispringerin Neele Eckhardt-Noack (30) hat am Samstagabend bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Eugene (US-Bundesstaat Oregon) den Einzug ins Wettkampf-Finale in der Nacht von Montag auf Dienstag verpasst.

Eugene/Göttingen – Die dreifache deutsche Meisterin von der LG Göttingen sprang nur auf 13,93 Meter und blieb damit 55 Zentimeter unter ihrer Bestleistung.

Gefordert waren im Stadion „Hayward Field“ satte 14,40 Meter, um sich für den Endkampf zu qualifizieren. „Ein dickes Brett“, wie die Experten formulierten. Das Eckhardt-Noack aber nicht bohren konnte! Im ersten Versuch sprang die in Hannover lebende, aber für die LG Göttingen startende Jura-Studentin, die ihr Examen in Aussicht hat, auf 13,93 Meter – danach gab es in den beiden weiteren Versuchen keine Verbesserung mehr. „Eine leise Enttäuschung“, meinte der Kommentator im ZDF-Livestream. An ihre in Madrid am 18. Juni aufgestellte Bestmarke von 14,48 Meter kam sie nicht annähernd heran.

So landete sie in der Qualifikationsgruppe B nur auf dem neunten Platz, insgesamt wurde sie 20. unter 28 Starterinnen. Jesse Maduka (TV Wattenscheid) als zweite deutsche Dreispringerin wurde in der Gruppe A Letzte und belegte mit nur 13,30 Meter insgesamt den vorletzten Platz. Am kommenden Mittwoch fliegt Eckhardt-Noack wieder zurück nach Deutschland. Ihr nächstes Ziel ist jetzt die Heim-EM in München (ab 15. August).

Trainer Frank Reinhardt: „Neele hatte leider technische Probleme, die sie im Laufe der drei Sprünge nicht beheben konnte. Somit konnte sie ihr wahres Potenzial nicht abrufen. Das Niveau war extrem hoch, 14,27m musste gesprungen werden, um ins Finale zu kommen. Es ist wirklich ärgerlich, weil Neele derzeit wirklich ein sehr grosses Potenzial aufweist, und Weiten jenseits der 14,30 Meter kein Problem darstellen. Trotz aller Enttäuschung müssen wir nach vorne schauen, denn es gibt ja im August noch die Heim EM.“

LG-Athletin Merle Homeier startet am kommenden Samstag in der Qualifikation zum Weitsprung-Wettbewerb. (haz/gsd)

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