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Einbecker Brauhaus Cup: SSV Nörten holt den Titel

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Von: Walter Gleitze

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Jubel beim Sieger: Landesligist SSV Nörten gewann nach einem 6:3 nach Verlänngerung gegen Göttingen 05 den Einbecker Brauhaus Cup in der Göttinger S-Arena.
Jubel beim Sieger: Landesligist SSV Nörten gewann nach einem 6:3 nach Verlänngerung gegen Göttingen 05 den Einbecker Brauhaus Cup in der Göttinger S-Arena. © Hubert Jelinek/gsd

Nachdem Fußball-Landesligist SVG Göttingen die beiden letzten Hallenturniere um den Wanderpokal des Göttinger Oberbürgermeisters gewinnen konnte, hat es nach zweijähriger coronabedingter Pause einen neuen Sieger des nunmehr umbenannten Einbecker Brauhaus Cups gegeben.

Göttingen – Im Finale gewann Landesligist SSV Nörten-Hardenberg mit 6:3 nach Verlängerung gegen den Ligakonkurrenten SC Göttingen 05.

Im Halbfinale hatten die Nörtener nach zwei Treffern von Julian Keseling und je einem von Philipp Bruns und Christian Horst Mitveranstalter SVG Göttingen, der zuvor bereits 16 Mal diesen Pokal gewonnen hatte, mit 4:0 besiegt. Das andere Halbfinale hatten die 05er mit 3:0 gegen den Bezirksligisten Bovender SV gewonnen.

Nichts zu bestellen hatten außer den Nörtenern und der SVG Einbeck, die erst im Viertelfinale unglücklich nach Neunmeterschießen an Göttingen 05 mit 5:6 scheiterte, die Northeimer Vertreter TuS Sudheim und TSV Gladebeck, die beide sang- und klanglos in den Gruppenspielen ausgeschieden waren.

Der SSV Nörten kam erst allmählich im Lauf des Turniers ins Laufen. In der Gruppenphase hatten die Nörtener nur als Drittplatzierter nach zwei Niederlagen und zwei Siegen die Zwischenrunde erreicht. In dieser siegten sie gegen Mitveranstalter FC Grone deutlich mit 7:1, unterlagen aber dem späteren Finalisten Göttingen 05 mit 1:5. Im Viertelfinale gewann Nörten gegen den Bezirksligisten SG Lenglern mit 3:2.

Das kleine Finale gewann die SVG nach 0:2-Rückstand mit 4:2 gegen den Bovender SV und sicherte sich damit Rang drei.

Erst mit der Schlussminute gelang Nörtens Philipp Bruns im Finale gegen 05 der Ausgleich zum 3:3 und sicherte seinem Team damit die Verlängerung, in der sie dem Gegner, der zu offensiv agierte, keine Chance mehr ließen und so den Pokal aus den Händen von Göttingens Bürgermeiter Tom Wedrins in Empfang nehmen konnten.

Als bester Torwart wurde Paul Götze vom Bezirksligisten RSV Göttingen 05 ausgezichnet, die Torjäger-Kanone erhielt der SVGer Justin Taubert, der mit 21 Toren somit einen neuen Turnierrekord aufstellte und damit Özkan Beyazit, der 2010 16 Tore erzielt hatte, als besten Torjäger ablöste.   (Walter Gleitze/gsd)

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