1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

Eintracht Northeim: Das Ziel ist die Zwischenrunde

Erstellt:

Von: Ralf Walle

Kommentare

Der FC Eintracht Northeim: Hinten von links Nico Siever, Mika Meyer, Justus Esseln, Moritz Balleininger und Raphael Peinemann. Mitte v.l.: Nadine Hell (Trainerin), Vitali Strauchmann (Betreuer), Maximilian Saar, Adrian Kohlrautz, Johannes Wehr, Tadej Semenic, Lennard Metje, Leo Polle und Trainer Jannik Strüber . Vorne v.l.: Ruwen Maaß, Henry Schorisch, Joshua Root, Marcel Perrey, Constantin Schürer, Michael Strauchmann und Theo Alder.
Der FC Eintracht Northeim: Hinten von links Nico Siever, Mika Meyer, Justus Esseln, Moritz Balleininger und Raphael Peinemann. Mitte v.l.: Nadine Hell (Trainerin), Vitali Strauchmann (Betreuer), Maximilian Saar, Adrian Kohlrautz, Johannes Wehr, Tadej Semenic, Lennard Metje, Leo Polle und Trainer Jannik Strüber . Vorne v.l.: Ruwen Maaß, Henry Schorisch, Joshua Root, Marcel Perrey, Constantin Schürer, Michael Strauchmann und Theo Alder. © Eintracht Northeim/nh

Das Turnier für U 19-Fußballer um den Rewe-Juniorcup in der Göttinger Lokhalle ist das größte Hallenturnier Europas. Wie immer stellen wir alle Teams aus dem Verbreitungsgebiet der HNA vor.

Northeim – Keine Frage: Der FC Eintracht Northeim zählt seit vielen Jahren zu den Stammgästen in der Göttinger Lokhalle. Auch nach der zweijährigen Coronapause wissen die Jungs, wie der Budenzauber im Göttinger Industriedenkmal läuft. Allein schon deshalb, weil sie mit ihrem Trainer Jannik Strüber einen echten Lokhallen-Experten hinter der Bande haben.

Wie kaum ein anderer Spieler aus der Region sorgte Jannik Strüber einst für Schlagzeilen beim Kampf „David gegen Goliath“. „Als Spieler habe ich das Turnier zwei Mal erlebt“, sagt Strüber. 2014 war er als Torhüter mit dem JFV Rhume-Oder zum ersten Mal dabei. 2015 stand er dann bei Eintracht Northeim zwischen den Pfosten. Mehr oder weniger zwischen den Pfosten, müsste es eigentlich heißen. Denn Strüber entwickelte sich im Laufe des Turniers zu einem echten Experten, der am Ende von einer Jury zum besten regionalen Spieler gewählt wurde. Nicht nur, dass er Eintracht damals den Kasten freihielt. Nein, Strüber entwickelte sich auch noch zum Ballermann und erzielte als spielender Torhüter sagenhafte sieben Tore. „Das hat sich damals im Laufe des Turniers entwickelt und war nicht geplant“, sagt Strüber.

„Gegen die regionalen Konkurrenten haben wir damals gewonnen, gegen die Profiteams zunächst verloren“, erinnert sich der Keeper. Als Vierter zog Eintracht in die Zwischenrunde ein, in der die Qualifikation für das Viertelfinale gelang. Da kam dann damals das Aus beim 1:4 gegen Schalke 04. Strüber erzielte den Ehrentreffer. Gegen die Königsblauen unterlag Eintracht schon in der Vorrunde mit 2:4, zweifacher Torschütze war Torhüter Jannik Strüber.

Ganz Ähnliches planen die Rot-Gelben für die 32. Auflage des Turniers Anfang Januar. Rund vier Wochen bereiten sich die Northeimer mit Trainingseinheiten auf den überdachten Soccerplätzen am Sportinstitut der Uni Göttingen und auf dem eigenen Kunstrasenplatz vor. Noch ist im internen Kampf um die Stammplätze für das Rechteck in der Lokhalle nichts entschieden. Etatmäßiger Keeper ist Marcel Perrey. „Wir testen selbstverständlich mit einem spielenden Keeper“, sagt Northeims Trainer, der 2020 als Coach von Rhume-Oder zu Gast in der Lokhalle war.

Mit seiner Elf – aktuell Dritter in der Landesliga – hat Strüber viel vor. Austria Wien, Union Berlin und Mainz 05 heißen die prominenten Gegner. „Gegen die regionalen Teams wollen und müssen wir gewinnen“, fordert der 25-Jährige, der aber auch auf Überraschungen hofft. „Union ist ein Cup-Neuling. Die Berliner und Austria Wien bestreiten jeweils gegen uns ihr erstes Turnierspiel. Wir sind dann schon eingespielt, vielleicht ist in diesen Spielen was möglich. Wir wollen mindestens Gruppenvierter werden und so weit wie möglich kommen.“

Infos zum Turnier:

rewejuniorcup.de (Ralf Walle)

Auch interessant

Kommentare