Fußball Sparkasse Göttingen Cup

Elfer-Drama: SVG Göttingen im Finale gegen Sparta, SSV Nörten raus

Von vier Nörtenern eingekreist: Göttingens Richard Hehn (weißer Dress, traf zum 2:1) versucht, sich gegen die SSVer Thorben Rudolph (von rechts, traf zur Führung), Nils Hillemann, Silvan Steinhoff und Dennis Zeibig durchzusetzen.
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Von vier Nörtenern eingekreist: Göttingens Richard Hehn (weißer Dress, traf zum 2:1) versucht, sich gegen die SSVer Thorben Rudolph (von rechts, traf zur Führung), Nils Hillemann, Silvan Steinhoff und Dennis Zeibig durchzusetzen.

Göttingen – Jubel bei Oberligist SVG Göttingen, bittere Niederlage für Landesligist SSV Nörten: Im ersten Halbfinale des 16. Sparkasse Göttingen Cups setzte sich der Oberligist vor mehr als 250 Zuschauern in Grone mit 8:7 (2:2, 1:1) nach Elfmeterschießen durch und zog ins Finale ein, das am Sonntag (15 Uhr) im eigenen Stadion am Sandweg ausgetragen wird.

Der Gegner wurde am Freitagabend zwischen dem FC Grone und Sparta Göttingen ermittelt. Durch Tore von Karaca, Koc und Podolczak gewannen die Spartaner mit 3:0.

Um kurz nach 21 Uhr dämmerte es am Donnerstagabend schon am Groner Rehbach, als Hendrik Sinram-Krückeberg als letzter Schütze im Elfmeterschießen anlief – und sein Schuss von SVG-Keeper Dennis Henze pariert wurde. Damit endete das Elfer-Drama unglücklich für den SSV, der dem klassenhöheren Team einen harten Fight auf Augenhöhe geliefert hatte.

„Kein Grund, Trübsal zu blasen“, munterte Nörtens Trainer Jan Diederich seine Mannschaft im Teamkreis auf. „Bis zum 2:2 haben wir ein Superspiel gemacht - unser bestes. Auf diesen 90 Minuten können wir aufbauen.“ Am übernächsten Wochenende muss der SSV im Bezirkspokal in Gimte ran.

Lob für Nörten gab’s auch von SVG-Coach Dennis Erkner: „Der SSV hat eine wahnsinnige individuelle Qualität und oberes Landesliga-Niveau, hatte aber am Ende wohl Probleme mit der Luft. Wir waren mit dem Ball einen Tick besser.“

In der regulären Spielzeit brachte Thorben Rudolph den SSV mit einem Flachschuss aus über 30 Metern in Front – ein Schlitzohr-Tor! Fünf Minuten vor der Pause staubte Justin Taubert nach Vorarbeit von Nico Krenzek zum 1:1 ab. „Sahneschnitten“ waren dann die Treffer nach dem Wechsel: Erst hämmerte Richard Hehn einen Freistoß aus 30 Metern via Lattenunterkante zum 2:1 für die SVG in den SSV-Kasten, doch fast im Gegenzug war Nils Hillemann mit einem harten Bilderbuch-Kopfball in die lange Ecke nach Rudolph-Freistoß von rechts zum 2:2 erfolgreich.

Feuer und teils auch Gift war im Duell der alten Rivalen im Spiel, Schiedsrichter Alexander Güntzler verteilte elf Gelbe Karten. Im Elferschießen ließ er Psottas Fehlschuss wiederholen, der danach zum 1:1 traf. Bis zum 4:4 trafen jeweils alle (Riedel, Hooge, Taubert für die SVG, Rüffer, Zeibig, Steinhoff für den SSV). Dann donnerte Weide (SVG) den Ball an die Latte, ehe Torwart Henze Hillemanns Schuss an den Pfosten abwehrte. Relota und Rudolph verwandelten zum 5:5, Al Debek traf zum 6:5, dann scheiterte Sinram-Krückeberg. Die Entscheidung!

.  Ein spezielles „Spionage-Programm“ hat SVG-Vize Thorsten Tunkel geplant: Heute (15 Uhr) will er sich zuerst die Partie zwischen dem SC Gitter und Arminia Hannover ansehen – bei den „Blauen“ (Spitzname der Arminen) tritt die SVG am 18. August an. Danach geht’s weiter zum Spiel Wolfenbüttel gegen Lupo Wolfsburg – der MTV ist der erste Auswärtsgegner der Sandweg-Elf am kommenden Samstag. (Helmut Anschütz/gsd)

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