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Erstes Heimspiel der SVG Göttingen seit vier Monaten

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Harter Zweikampf: Im Pokalspiel in Hannover verhakeln sich der SVGer Yannis Fischer (links) und Arminias Salifou Moussa mit den Beinen. FOTO: Florian Petrow
Harter Zweikampf: Im Pokalspiel in Hannover verhakeln sich der SVGer Yannis Fischer (links) und Arminias Salifou Moussa mit den Beinen. © Florian Petrow

11. Dezember 2021, 3:2-Sieg gegen Nachbar Eintracht Northeim - so lange ist es her, dass die SVG Göttingen zuhause am Sandweg um Punkte kickte.

Göttingen – Fast auf den Tag genau vier lange Monate ohne Fußball im eigenen Stadion. Am Sonntag (15 Uhr) ist es nun wieder soweit - sofern nicht wieder Corona oder das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen:

Der FC Hagen/Uthlede, zwischen Bremen und Cuxhaven gelegen, tritt am Sandweg an.

„Die sind wie wir vom Pech verfolgt“, sagt SVG-Trainer Dennis Erkner. Beim 0:1 gegen Gifhorn bekam der Hagener Bremser schon nach 17 Minuten Rot – „da musste man schon viel Fantasie haben“, meint Erkner, der das Spiel im Stream sah, zur Entscheidung des Referees. Auch das zweite Spiel in der Abstiegsrunde verlor Hagen zuvor in Northeim mit 1:2.

Eine schlechte Nachricht gab es vorm ersten SVG-Heimspiel 2022 dennoch: Bei der 0:2-Pleite in Rotenburg zog sich Hüseyin Deliduman einen Knöchelbruch zuzog – Saison-Aus „Sein Ausfall tut uns sehr weh“, gesteht Erk- ner. „Er ist in Rotenburg im Rasen hängen geblieben.“

Erfreulich ist dagegen, dass die Schwarz-Weißen wieder zumindest einen Torwart zurückhaben. Beim RSV musste Stürmer Julian Kratzert ins Tor, weil Omar Younes (Adduktoren) nach wie vor verletzt ist und Dennis Henze in Quarantäne war, die er jetzt aber beenden durfte. „Dennis hatte es mit Corona übel erwischt“, erklärt Coach Erk- ner. „Aber seit Montag ist er wieder freigetestet.“

Das erste SVG-Heimspiel 2022 hat schon eine besondere Bedeutung. „Es ist ein Spiel, das von beiden Mannschaften gewonnen werden muss“, sagt der Göttinger Coach. „Bei einer Niederlage geht der Anschluss nach oben erst einmal verloren“, weiß nicht nur er. „Deshalb wird es nach einer ruhigen Trainingswoche wohl einen heißen Fight geben.“ Offen ist noch, ob auf Rasen oder auf Kunstrasen gespielt wird.

Das nächste, erst zweite Heimspiel steht für die SVG dann bereits in der kommenden Woche am Gründonnerstag um 18 Uhr gegen den MTV Eintracht Celle auf dem Programm.  (haz/gsd-nh)

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