Fußball-NFV-Pokal

Evers-Debüt für SVG Göttingen gegen Tündern?

Antreiber im offensiven Mittelfeld: So kennt man Florian Evers (am Ball zwischen Petershüttes Finn Lucas Rettstadt und Niklas Baumgarten) von früher.
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Antreiber im offensiven Mittelfeld: So kennt man Florian Evers (am Ball zwischen Petershüttes Finn Lucas Rettstadt und Niklas Baumgarten) von früher.

Dennis Erkner wollte sich am Dienstagnachmittag noch nicht genau festlegen. Gibt es das Comeback von Florian Evers am Mittwoch (19 Uhr, Kunstrasenplatz im Krüger-Park am Sandweg) in der zweiten Runde des Fußball-NFV-Pokals gegen Blau-Weiß Tündern?

Göttingen – „Ob er in der Start-Elf steht, hängt von unserem Spielsystem ab“, meinte der Trainer von Oberligist SVG Göttingen, der mit einem Sieg über die Hamelner in die dritte Runde einziehen will.

Schließlich ist die Qualifikation je weiterer Runde auch finanziell durchaus lukrativ für die Klubs. Pro Runde erhöhen sich die Zuwendungen vom NFV. „Wichtig für uns“, sagt SVG-Vize Thorsten Tunkel.

Zentral im offensiven Mittelfeld – so sieht Erkner die neue, alte Rolle von Evers jetzt wieder bei der SVG. Der Rückkehrer soll die vielen jüngeren Spieler im Team leiten. Zudem sind auch Evers’ Qualitäten bei seinen gefährlichen Freistößen gefragt.

Mit solchen Standards erfolgreich zu sein, bleibt ein Ziel der in der Oberliga nach drei Spielen noch sieglosen SVG. „Es wird Zeit, ein Spiel zu gewinnen“, fordert Coach Erkner. „Da müssen wir auch mal was machen.“ Am besten schon gegen Tündern, das mit einem Sieg (4:0 in Gifhorn), einem Remis (1:1 gegen Egestorf) und einer Niederlage (0:1 in Wolfenbüttel) in die Meisterschafts-Serie startete. In der ersten Pokalrunde hatte Tündern genauso wie die Göttinger ein Freilos. „In der vergangenen Saison waren sie schlagbarer als jetzt“, vermutet Erkner einen heißen Pokalfight unter Flutlicht.

Flo Evers ist glücklicherweise nicht der einzige Rückkehrer. Innenverteidiger Tomislav Relota ist ebenso wieder zurück wie Außenverteidiger Fischer und auch Neuzugang Endri Dumi ist im schwarz-weißen Aufgebot. „Wir haben wieder eine vernünftige Kader-Breite“, sagt Erkner. Und macht noch eine interessante Rechnung auf: „Bis in den DFB-Pokal sind es nur vier Spiele.“ Siege in den einzelnen Runden vorausgesetzt...

PS. Vergangene Saison kassierte die SVG nach sechs unbesiegten Spielen gegen Tündern die erste Niederlage – 3:4 in der 90. Minute. (haz/gsd-nh)

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