Fußball-Oberliga

Für die SVG Göttingen zählt nur ein Sieg

Hoch die Beine: Göttingens Rinat Nazyrov (rechts) gegen Tünderns Robin Hanus im Pokalspiel, das die SVG nach Elfmeterschießen gewann.
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Hoch die Beine: Göttingens Rinat Nazyrov (rechts) gegen Tünderns Robin Hanus im Pokalspiel, das die SVG nach Elfmeterschießen gewann.

Die beiden letzten Spiele in der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig, bevor die beiden Staffeln in Meister- und Abstiegsrunde eingeteilt werden, sind für die SVG Göttingen schon so etwas wie richtungweisend.

Göttingen – Am Sonntag um 14 Uhr geht es im Krügerpark am Sandweg gegen den HSC Blau-Weiss Schwalbe Tündern – ein Team, das mit den Schwarz-Weißen in der Abstiegsrunde spielt, wie auch der FC Eintracht Northeim, der nur eine Woche später Gast der SVG ist.

Es geht um sechs Punkte in diesen beiden Spielen für das Team von Trainer Dennis Erkner, um schon einmal mit einem gewissen Punktepolster in die Abstiegsrunde gehen zu könne, in der auf die Göttinger immerhin noch zehn Spiele warten und so noch 30 Punkte vergeben werden.

„Tündern ist unangenehm zu spielen“, sagt Erkner. Im NFV-Pokalspiel siegte die SVG erst im Elfmeterschießen, nachdem sie dieses erst durch das Tor zum 1:1 in der letzten Minute möglich gemacht hatten. In der Hinrunde siegten die SVGer nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit mit 0:1-Rückstand aufgrund einer enormen Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt deutlich mit 5:2. Also durchaus verständlich die Zuversicht des SVG-Coaches, gegen die Blau-Weißen den dritten Sieg in dieser Saison landen zu können. Das 5:2 stand allerdings erst Tage danach fest, weil der Schiedsrichter aufgrund von einsetzender Dunkelheit kurz vor Spielende diese Partie nach Flutlicht-Abschaltung abgepfiffen hatte, Tündern aber sofort deutlich zu verstehen gab, dass es bei einem eventuellen Wiederholungsspiel nicht antreten würde.

Zuversicht bei Erkner auch aufgrund einer „sehr guten Trainingswoche, in der auch wieder Spieler dabei waren, die ich auch wieder einsetzen könnte“. So ist Innenverteidiger Tomislav Relota wieder fit, ebenso wie Routinier Florian Evers. Auch Abwehrchef André Weide trainierte nach seiner langwierigen Verletzungspause wieder mit, sodass Erkner zumindest über einen Einsatz nachdenkt. Allerdings scheint Justin Taubert aufgrund von Leistenproblemen auszufallen.

Nach derzeitigem Stand dürfte das Spiel auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen werden. Die SVG weist zudem darauf hin, dass die 3G-Regel gilt. Die Geimpften und Genesenen erhalten ein grünes Bändchen, sodass sie auch vor dem Spiel und in der Halbzeitpause die Gaststätte betreten dürfen, für die die 2G-Regel gilt. Die Ungeimpften mit einem aktuellen negativen Corona-Test erhalten ein rotes Bändchen, sie dürfen die Gaststätte nicht betreten.  (wg/gsd)

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