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Für Plesse geht es gegen Schaumburg um alles

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Elf Tore gegen Stadtoldendorf: Tom Winkelmanns Treffsicherheit ist für Plesse auch gegen Schaumburg gefragt.
Elf Tore gegen Stadtoldendorf: Tom Winkelmanns Treffsicherheit ist für Plesse auch gegen Schaumburg gefragt. © Hubert jelinek/gsd

Entscheidende Begegnungen stehen für die Männer der HSG Plesse-Hardenberg im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga an.

Bovenden/Nörten – Binnen fünf Tagen trifft die HSG auf zwei Mitkonkurrenten. Am Sonntag gastiert ab 17 Uhr die HSG Schaumburg-Nord in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg. Am 8. April reist das Burgenteam zum Vorletzten Helmstedt.

Zunächst gilt für Sebastian Herrig und Co. die volle Konzentration dem Widersacher aus dem Schaumburger Land. Die Gäste liegen auf Rang zwölf, dem ersten Nichtabstiegsplatz und haben einen Zähler weniger als Plesse. Allerdings sind sie noch mit vier Spielen im Rückstand. Es ist das erste Duell der beiden in dieser Spielzeit. Das Rückspiel ist für den 21. Mai terminiert. Es sind also noch vier „Big Points“ zu vergeben.

„Nach der Niederlage gegen Stadtoldendorf können wir den Druck nicht leugnen“, bekennt Dietmar Böning-Grebe. „Wer die Tabelle lesen und interpretieren kann, der weiß: Es geht um etwas.“ Angesichts dieser Konstellation hofft Plesses Trainer auf Unterstützung von der Tribüne. Die brauche man unbedingt. „Es sind zwei Teams auf Augenhöhe. Es wird sicher spannend und nichts für schwache Nerven“, vermutet Böning-Grebe, der seinen Urlaub verschoben hat, um bei dem „Vier-Punkte-Spiel“ dabei zu sein.

Im Training wurden zunächst die Fehler aus dem Stadtoldendorf-Spiel aufgearbeitet. Diese resultierten in der entscheidenden Phase aus der Manndeckung für Felix Funke. Das war der Knackpunkt dafür, dass der Erfolg noch aus der Hand gegeben wurde. Danach stand das Videostudium des nächsten Gegners auf der Agenda.

In eigener Halle habe seine Crew nach Ansicht von Böning-Grebe alle Möglichkeiten. Dazu dürfe man sich aber keine zehnminütigen Auszeiten nehmen wie in Fallersleben oder zuletzt in der Schlussphase. Da sei man unkonzentriert und nicht clever genug gewesen. „Das müssen wir abstellen. Gelingt uns das, haben wir gute Chancen auf die beiden Punkte.“

Dazu muss man die Schaumburger Fynn Grafmann und Andreas Luer in den Griff bekommen. Bei Plesse sind Alexander Consbuch und Kreisläufer Daniel Menn fraglich.  (zys)

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