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1:3 gegen Bad Laer: Ein guter Satz reicht Tuspo Weende nicht

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Da müssen sich die Weenderinnen gewaltig strecken: Tuspos Alexandra Sharipov (5) und Pauline Dörsch beim Blockversuch gegen Bad Laers Johanna Müller (links).
Da müssen sich die Weenderinnen gewaltig strecken: Tuspos Alexandra Sharipov (5) und Pauline Dörsch beim Blockversuch gegen Bad Laers Johanna Müller (links). © Hubert Jelinek/gsd

Im ersten Niedersachsen-Duell in der 3. Liga West kassierten die Volleyballerinnen von Tuspo Weende eine 1:3-Niederlage gegen den SV Bad Laer (bei Osnabrück).

Göttingen – Nachdem sie die ersten beiden Sets mit 16:25 und 20:25 verloren hatte, raffte sich die Mannschaft des Trainergespanns Daniela Wiemers und Stefan Baum im dritten Durchgang noch einmal mächtig auf und entschied ihn mit 25:

18 für sich. Der vierte Satz ging dann mit 25:17 wieder an die Gäste, die sich verdient durchsetzten.

Die Weenderinnen gingen personell gehandicapt in ihr zweites Heimspiel. Britta Gemmeke ist noch zu einem Auslandssemester in Frankreich, ebenso stand mit Clara Holzhüter eine zweite Mitte-Spielerin nicht zur Verfügung.

Im ersten Durchgang lag Tuspo alsbald 4:6, 8:13 und 15:22 zurück. Die Weenderinnen kamen kaum zur Entfaltung – wie auch im zweiten Durchgang, der ebenso wie der erste 25 Minuten dauerte. 2:7, 9:14 und 13:17 – so lauteten hier die Zwischenstände. Weende mühte sich, kam durch ein Ass von Nicole Riechel auf 17:18 heran. Doch die Gäste siegten noch 25:20.

Viel besser präsentierte sich Tuspo dann nach der Pause im dritten Satz. Viel trugen dabei vor allem Mitte Anna Gräb und die kleine, quirlige Alexandra Sharipov bei. Wichtige Punkte gelangen Gräb dabei mit einer Aufschlagserie. 31 Minuten benötigten die Weenderinnen, bis das 25:18 auf der Anzeigetafel stand nach Zwischenständen von 8:4 und 17:11.

Der vierte Set dauerte nur 23 Minuten, Bad Laer führte schnell 4:0 und brachte den Sieg über 6:2 und 13:9, als Wiemers die letzte Auszeit nahm, zügig nach Hause.

„Wir sind schwer in das Spiel reingekommen, der zweite Satz war vogelwild“, meinte Trainerin Wiemers hinterher. „Wir sind noch immer nicht perfekt eingespielt.“ Lob hatte sie indes für Gräb und Sharipov parat. Bei den Gästen habe man vor allem Johanna Müller nicht in den Griff bekommen, die wie Sharipov bei Tuspo als beste Spielerin ihres Teams ausgezeichnet wurde. Wiemers: „Im dritten Satz haben wir aber gezeigt, was möglich gewesen wäre.“ (haz/gsd)

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