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Gegen Manchester United und andere: SG Werratal erwischt Traumgruppe

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Aufstellung genommen: Trainer Sebastian Lehne (Dritter von rechts) und der Vereinsvorsitzende Dirk Polej (rechts) mit den A-Juniorenspielern der SG Werratal.
Aufstellung genommen: Trainer Sebastian Lehne (Dritter von rechts) und der Vereinsvorsitzende Dirk Polej (rechts) mit den A-Juniorenspielern der SG Werratal. © Per Schröter

Bereits zum fünften Mal geht die A-Jugend der SG Werratal beim internationalen Hallenturnier in der Lokhalle an den Start.

Hedemünden – Bei der 32. Auflage des REWE Juniorcup (ehemals Sparkasse & VGH-Cup) hat das Team von Trainer Sebastian Lehne dabei diesmal eine echte Traumgruppe erwischt.

Bei der letzten Auflage der beliebten Großveranstaltung vor zwei Jahren verfehlte der mit einer extrem jungen Mannschaft angetretene Kreisligist nach einem Sieg (1:0 gegen Bezirksligist JSG HöhBernSee) und fünf teilweise krachenden Niederlagen (unter anderem 0:11 gegen Wien und Düsseldorf) die Zwischenrunde zwar klar. Dennoch hatte man das selbst gesteckte Ziel, wenigstens ein Tor zu schießen, bei weitem übertroffen. Diesmal könnte sogar noch mehr drin sein.

Gegen den Bundesliganachwuchs von Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt sowie Manchester United, einen der Turnier-Topfavoriten, dürften die Werrataler chancenlos sein. „Aber das sind natürlich hochattraktive Gegner und es wird sicher Spaß machen, gegen solche Mannschaften zu spielen“, sagt Sebastian Lehne. Deutlich mehr rechnet sich der Coach, der den aktuellen Tabellendritten der Kreisliga Staffel 1 auch schon vor zwei Jahren betreute, gegen die regionalen Kontrahenten aus. Vor allem Kreisligist JSG Radolfshausen/Eichsfeld und Bezirksligist JSG HöhBernSee seien Gegner, gegen die an guten Tagen durchaus etwas gehen könnte.

„Der Vorteil ist, dass wir gegen diese beiden Teams am späten Donnerstagabend spielen, wenn die Halle schon einigermaßen leer sein dürfte und so der Faktor Nervosität nicht so sehr zum Tragen kommt“, sagt Lehne. Sollten diese beiden Spiele gewonnen werden, ginge es am Freitag gegen Landesligist JFV Eichsfeld um den Einzug in die Zwischenrunde, den die Werrataler 2012 schon einmal geschafft hatten. „In einem solchen Spiel ist dann sicher alles möglich“, glaubt Lehne durchaus an eine Chance.

Ob man einem möglichen Erfolg aber tatsächlich alles andere unterordnet und er das Team ausschließlich nach Leistung aufstellt, will der Trainer einzig und allein der Mannschaft überlassen. „Wir haben einen Kader von 23 Spielern und wenn die Jungs sagen, dass jeder zum Zug kommen soll, dann machen wir das so“, sagt Sebastian Lehne, der mit Torwart Philipp Rücker, Maximilian Schmidt, Jeremy Leck und Janne Spyra vier Spieler dabeihaben wird, die schon 2020 Lokhallenluft schnuppern durften. „Das Lokhallenturnier ist und bleibt für die Spieler etwas ganz Außergewöhnliches und es wäre sicher gut, wenn alle das einmal erleben könnten“, so der Coach. (Per Schröter)

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