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3:2 gegen Northeim: Erster Heimsieg für SVG Göttingen im Derby

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Von: Walter Gleitze

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Harter Zweikampf: Northeims Alexander Knopf (rechts) kann gegen den SVG-Stürmer Finn Daube klären.
Harter Zweikampf: Northeims Alexander Knopf (rechts) kann gegen den SVG-Stürmer Finn Daube klären. © Hubert Jelinek/gsd

Es war das erwartet kampfbetonte Derby, was sich die SVG Göttingen und Eintracht Northeim im vorerst letzten Spiel in der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig auf dem Kunstrasenplatz des Krügerparks am Sandweg vor 357 Zuschauern lieferten.

Göttingen - Spielwitz und technische Finessen blieben da beim 3:2 (2:1)-Sieg der Gastgeber weitestgehend auf der Strecke.

Wichtig für die Göttinger waren indes ausschließlich die drei Punkte, die sie nun nach ihrem ersten Heimsieg in die im März beginnende Abstiegsrunde mitnehmen können.

Mit Tristan Heine, der sich im Training einen Bänderriss im Knöchel zugezogen hatte, und auch Massimo Röttger mit Knieproblemen musste Eintracht-Trainer Philipp Weißenborn auf zwei wichtige Stammspieler verzichten. Doch auch SVG-Coach Dennis Erkner fehlten Stammspieler wie Luis Riedel oder Rinat Nazyrov.

Erfolgreicher Beginn der Gäste, die bereits nach sechs Minuten per Kopfball von Maciej Wolanski in Führung gehen konnten und auch besser ins Spiel kamen, es aber versäumten, nach guten Chancen durch Raoul Fricke und erneut Wolanski zu erhöhen. Nach etwa 20 Minuten hatten nun auch die Gastgeber ins Spiel gefunden und kamen in der 28. Minute durch ein „Murmeltor“ von Finn Daube, der den Ball gar nicht richtig traf, dieser aber langsam ins untere linke Northeimer Toreck trudelte, zum 1:1-Ausgleich. Ärgerlich für die Gäste der 1:2-Rückstand durch ein Eigentor von Hannes Fritz mit dem Pausenpfiff.

„Das war trotzdem zu wenig, was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben. Ärgerlich aber, dass es nach dem 2:1 in die Pause ging, denn danach waren wir endlich in der Spur“, meinte Erk-ner, der die „Übervorsichtigkeit und auch Ängstlichkeit“ seiner Spieler in vielen Bereichen kritisierte. „Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen, haben aber nach dem 1:1 unnötig unsere Linie und Ordnung verloren“, bemängelte Weißenborn. Zwei, drei individuelle Fehler hätten dann auch noch die Gegentreffer ermöglicht. „Es war ein niveauarmes Spiel, der Oberliga nicht würdig, also ein Trauerspiel“, so Weißenborns harsche Kritik zum Auftreten beider Teams.

Nach dem 1:3-Rückstand (63.) durch den sicher verwandelten Foulelfmeter von Yannis Fischer gelang Northeims Kapitän Marc-Jannick Grunert der 2:3-Anschlusstreffer in der 73. Minute.

In der Schlussphase war die Eintracht dem Ausgleich näher, doch in der 85. Minute wehrte SVG-Keeper Dennis Henze einen Distanzschuss von Wolanski, den die SVG-Abwehr nie so recht in den Griff bekam, zum Eckball ab. Und nur eine Minute später wäre das 3:3 fällig gewesen, wenn Alexander Kern nicht Kopf und Kragen riskiert hätte, sich bei seiner erfolgreichen Abwehraktion nach einem Schuss von Wolanski noch verletzt hatte.  (wg/gsd)

Hartes Kopfballduell: Der SVGer Yannis Fischer (rechts) gegen Northeims Raoul Fricke.
Hartes Kopfballduell: Der SVGer Yannis Fischer (rechts) gegen Northeims Raoul Fricke. © Hubert Jelinek/gsd

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