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Gegen Rotenburger SV: Letztes Heimspiel für die SVG Göttingen

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Von: Walter Gleitze

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Gestoppt: Der SVGer Yannis Fischer (rechts) im Hinspiel, das 2:2 endete, gegen Bersenbrücks David Leinweber und Leonard Hedemann (links).
Gestoppt: Der SVGer Yannis Fischer (rechts) im Hinspiel, das 2:2 endete, gegen Bersenbrücks David Leinweber und Leonard Hedemann (links). © Hubert Jelinek/gsd

Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen TUS Bersenbrück, das sich dadurch endgültig den Ligaerhalt gesichert hat – in der Nachspielzeit hatte Yannis Fischer noch einen Foulelfmeter verschossen – erwartet die SVG Göttingen in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga im letzten Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr im Krügerpark am Sandweg den Tabellenzweiten Rotenburger SV.

Göttingen – Auch wenn die Chance auf den Ligaerhalt gen Null tendiert, will sich die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner nicht nachsagen lassen, das schier Unmögliche nicht zumindest versucht zu haben. Denn aus eigener Kraft können die Schwarz-Weißen den Klassenerhalt nicht mehr schaffen.

Gegen Bersenbrück spiegelte für Erkner der verschossene Elfmeter so ein wenig die bisherige Saison wider. „Das war fast so etwas wie ein Schlusswort. Dabei wäre ein Punkt in Bersenbrück möglicherweise für uns Gold wert gewesen“, ließ der SVG-Coach das Spiel am vergangenen Mittwochabend noch einmal Revue passieren.

Das Hinspiel in Göttingen hatten die Rotenburger, die relativ früh den Ligaerhalt geschafft haben, 2:0 gewonnen. Einzige Motivation der Gäste dürfte nunmehr darin bestehen, diese Abstiegsrunde als Spitzenreiter zu beenden. Gleichwohl wäre dazu eine Niederlage des derzeitigen Tabellenersten MTV Eintracht Celle beim Tabellenvorletzten TB Tündern, nötig.

„Wir waren in Rotenburg nicht schlechter, aber Rotenburg war unfassbar clever“, erinnert sich Erkner an das Hinspiel. „Unsere Pflicht ist es jetzt aber, gegen Rotenburg noch einmal alles zu geben, denn wir wollen uns, wenn es denn passieren sollte, mit einem Heimsieg aus der Oberliga verabschieden“, sagt Erkner, der wieder auf die gegen Bersenbrück gelbgesperrten Amin Al Debek und Ali Ismail einsetzen kann. Florian Evers plagt sich mit Wadenproblemen herum, ansonsten aber kann der SVG-Coach auf den Kader der letzten Wochen zurückgreifen.  (Walter Gleitze/gsd)

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