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4:1 gegen Sülbeck: Sparta Göttingen mit Riesenschritt zum Titel

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Von: Walter Gleitze

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In der Waagerechten: Spartas Carlos Mücke (Mitte) flankt gegen Sülbecks Soeren Neumann das Leder vor das Tor von Sülbecks Keeper Timo Lesch, der an allen vier Gegentreffern schuldlos war.
In der Waagerechten: Spartas Carlos Mücke (Mitte) flankt gegen Sülbecks Soeren Neumann das Leder vor das Tor von Sülbecks Keeper Timo Lesch, der an allen vier Gegentreffern schuldlos war. © Hubert Jelinek/gsd

Riesenjubel am Göttinger Greitweg und „Spitzenreiter“-Rufe aufseiten der Spieler von Sparta Göttingen. Die konnten sich über einen 4:1 (2:0)-Sieg im Topspiel der Meisterrunde der Fußball-Bezirksliga 4 gegen den bis dato punktgleichen FC Sülbeck/Immensen in der Tat freuen.

Göttingen – 300 Zuschauer hatten eine starke Leistung der Spartaner verfolgen können.

Gleichwohl ein Schreck nach drei Minuten, als Luis Papenberg die Gäste in Führung hätte bringen müssen, als er aus kurzer Distanz den Ball über den Sparta-Querbalken jagte. „Wir haben etwas gebraucht, um unsere Nervosität abzulegen“, entschuldigte Sparta-Trainer Enrico Weiß die schleppende Anfangsphase seines Teams, das dann aber nach zehn Minuten immer besser ins Spiel kam. „Wie wir uns dann aber verkauft haben mit dem Willen und Kampfgeist und schön in die Räume mit viel Tempo gespielt haben, war schon richtig gut“, ergänzte Weiß.

Dass sein Kollege Markus Schnepel nicht zufrieden sein konnte, versteht sich von selbst: „Wir waren jedes Mal einen Schritt zu spät, sind nicht ins Spiel reingekommen, waren vom Kopf her blockiert, hatten zu viele Ausfälle, wohl auch noch das Nörtenspiel im Hinterkopf“. Doch machte er sich Mut: „Das Jahr ist noch nicht vorbei, es sind noch zwei Spiele. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass man immer mit uns rechnen muss.“

Mit zwei Doppelschlägen vor und kurz nach der Pause entschied Sparta diese Partie. Nach dem 1:0 durch Marco Akcay in der 34. Minute stellte Romano Weiß nur zwei Minuten später auf 2:0 und sorgte mit dem 3:0 (48. Minute) für eine Vorentscheidung, dem wiederum nur drei Minuten später Ali Nasreddine das 4:0 folgen ließ. Zwar ärgerte sich Sparta-Coach Weiß über den Foulelfmeter in der Nachspielzeit, den Philipp Papenberg sicher verwandelte, doch konnte dieses 1:4 die Freude über den klaren Sieg nicht trüben aufseiten Spartas.

„Zwei Spiele noch, die wir gewinnen wollen. Wenn ich jetzt nach drei Punkten Vorsprung und dem besseren Torverhältnis sagen würde, wenn es dann am Ende nicht reicht und wäre nicht traurig, würde ich lügen müssen“, schloss Weiß sein Statement.  gsd

(Walter Gleitze/gsd)

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