Fußball-Oberliga

4:1 gegen Vorsfelde: Bei der SVG Göttingen war Musike drin

Dribbelstark: Vorsfeldes Nico Gerloff (links) versucht mit einer Grätsche, den Flügellauf von Göttingens Neuzugang Luis Riedel zu stoppen, kommt aber zu spät.
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Dribbelstark: Vorsfeldes Nico Gerloff (links) versucht mit einer Grätsche, den Flügellauf von Göttingens Neuzugang Luis Riedel zu stoppen, kommt aber zu spät.

Auch sein zweites Testspiel gewann Fußball-Oberligist SVG Göttingen. Nach dem 2:0 vor einer Woche gegen den Bochumer Kreisligisten Hiltrop zeigte sich das Team von Trainer Dennis Erkner beim 4:1 (1:0)-Sieg gegen den Landesligisten SSV Vorsfelde stark verbessert.

Göttingen – „Ich war positiv überrascht“, meinte denn auch Erkner nach dem Schlusspfiff. „Aber wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen.“

Erstaunlich, wie sehr die Gastgeber am Sandweg den Gegner massiv unter Druck setzten. Das Vorpressing behagte den Vorsfeldern überhaupt nicht. Außerdem gaben die Schwarz-Weißen nicht einen Ball verloren, setzten immer wieder nach und hatten dadurch auch viele Ballgewinne. So spielte die SVG nach Meinung ihres Coaches auf einer „soliden guten Basis“.

Somit war es nur eine Frage der Zeit, wann die SVG in Führung gehen würde. Nach 16 Minuten war es dann soweit, als Rechtsverteidiger Mathis Ernst sich in den Angriff einschaltete. Seine punktgenaue Rechtsflanke versenkte Julian Kratzert direkt aus sechs Metern in die gegnerischen Maschen. In der 23. Minute aber fast der Ausgleich, doch den Schuss von SSV-Kapitän Michael Haberecht aus kurzer Distanz kratzte Amin Al Debek mit dem Kopf von der Torlinie zum Eckball.

Blitzstart der SVGer in die zweite Halbzeit. Nach einem Foul von Vorsfeldes Keeper Niklas Wienhold an Nico Krenzek verwandelte Kratzert den Foulelfmeter sicher zum 2:0. In darauf folgenden, jedoch recht kurzen SSV-Drangphase erzielte Dustin Reich den 1:2-Anschlusstreffer.

Danach großer Wechsel bei der SVG, nur Innenverteidiger Tomislav Relota blieb im Spiel. Doch auch der zweite Anzug passte und die Erkenntnis, dass die Göttinger auf jeder Position gleich stark besetzt zu sein scheinen. Das 3:1 fiel nach einem blitzgescheiten Konter, als Justin Taubert auf die Reise geschickt wurde, uneigennützig den Ball quer legte, den Ali Ismail nur noch locker zum 3:1 einschieben musste. Den 4:1-Endstand besorgte Dennis Moschanin, der im Nachsetzen aus kürzester Entfernung das Leder über die Vorsfelder Torlinie drückte.

Tore: 1:0 Kratzert (16.), 2:0 Kratzert (46./Foulelfmeter), 2:1 Reich (56.), 3:1 Ismail (68.), 4:1 Moschanin (70.). (Walter Gleitze/gsd)

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