Football: 14:20 gegen Hamburg Pioneers / Zwei Touchdowns durch Neumann

Generals misslingt Drittliga-Start

Umwerfend: Göttingens Jannis Ternedde (gelber Helm) wird von einem Hamburger zu Fall gebracht. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Mit viel Qualm und Rauch stürmten die Göttingen Generals den Maschpark, doch zum Auftakt in der neuen Saison gab es für den Neu-Regionalligisten eine 14:20 (6:13)-Niederlage. Bemerkenswert einmal mehr die Akzeptanz beim südniedersächsischen Publikum: Mehr als 300 Fans sahen den Beginn in die neue Saison.

„Es war ein Start mit vielen Unkonzentriertheiten“, meinte Göttingens Defense-Coordinator (Abwehrtrainer) Morris Brinkwerth, der Bruder von Grones Landesliga-Fußballcoach Jozo Brinkwerth. „Wir sind noch nicht im Fluss, es muss noch mehr Energie kommen. In der Defensive haben wir zweimal geschlafen, in der Offense hat zu wenig geklappt.“ Treffender konnte man es kaum ausdrücken.

Der erste Hamburger Spielzug endete gleich mit einem Touchdown-Pass zum 0:6. Und nach dem zweiten Pioneers-Touchdown war auch der Erhöhungs-Kick (PAT = Point after Touchdown) erfolgreich. 0:13, ein klassischer Fehlstart! Doch die Generals ließen sich nicht hängen und kamen durch Tobias Neumann noch in der ersten Halbzeit zum 6:13. Der Mann mit der „81“ legte einen feinen Lauf über 68 Meter hin, zur Freude der Generals-Fans, die bei schönem Wetter wieder wie beim Familien-Picknick auf der Tribüne saßen.

Nach dem Wechsel zeigte sich aber, dass der Oberliga-Seriensieger sich eine Klasse höher aber schwer tat gegen die Pioneers. „Unsere Offense war unzureichend“, meinte Göttingens spielender Präsident und Kicker Philip Arnold, dem drei „Quarterback-Sacks“ gelangen – das Zu-Boden-Bringen des gegnerischen Spielmachers. „Man merkte auch, dass wir kein Trainingsspiel hatten.“ Auch in der zweiten Halbzeit wurde die Partie weiter von den Abwehrreihen bestimmt. Hamburg erhöhte per drittem Touchdown (plus PAT) auf 20:6. Die Generals mühten sich weiter – und hatten in Tobias Neumann ihren besten Punktesammler. Vor dem zweiten Göttinger Touchdown lief er fast sagenhafte 85 Meter in die Pioneers-Endzone zum 12:20, wieder nach Pass von Orest Oribko. Martin Grimm gelang ein Zwei-Punkte-Versuch („Two-Point-Conversion“ statt des Kicks) zum 14:20. Zu mehr reichte es nicht. Morris Brinkwerth: „Wir sind noch nicht in der Regionalliga angekommen.“ (gsd/nh)

Von Helmut Anschütz

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