American Football: Touchdowns von Helfrich und Ternedde beim 34:14 gegen Hamburg

Generals mit weißer Weste

Zwei Touchdowns zum klaren Heimsieg: Göttingens Lukas Helfrich (am Ball) wird hier gestoppt. Die Generals feierten gegen die Hamburg Ravens im dritten Saisonspiel den dritten Sieg. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Sommer, Sonne – ein Wetter wie gemalt für American Football. Und die Göttingen Generals zeigten einmal mehr eine gute Leistung und schickten die Hamburg Ravens mit einer 14:34 (6:22)-Niederlage zurück an die Elbe. Mehr als 350 Zuschauer feierten den Göttinger Football-Oberligisten mit lang anhaltendem Applaus im Maschpark.

„Da kann man nicht groß meckern“, meinte Generals-Coach Matthias Schmücker. „Nach einer kleinen Anfangsschwäche haben wir sauber gestanden.“ Damit meinte der Trainer den schnellen Punt-Return gleich zu Beginn. Lukas Helfrich, zuletzt fast immer für die Touchdowns bei den Göttingern verantwortlich, glich aus und Marc Klinkermann sorgte mit einem Zwei-Punkte-Spiel („Two-Point-Conversion“) statt eines Erhöhungs-Kicks für das 8:6.

Gute Generals-Neuzugänge

Klinkermann gehört zu den Neuzugängen bei den Generals, die sich gegen die Ravens prima darstellten. Der zweite, der eindrucksvoll auf sich aufmerksam machte, war Jannis Ternedde, denn er legte den Hamburgern im zweiten Viertel den zweiten Touchdown auf Pass von Martin Grimm hinter die Grundlinie. Grimm würzte das interessante Match dann mit dem 20:6, dem Klinkermann eine weitere Zwei-Punkte-Erhöhung folgen ließ. 22:6 zur Pause, das sorgte für gute Laune beim Familien-Event mit Picknick-Körben auf vielen mitgebrachten Decken unter den Schatten spendenden Maschpark-Bäumen.

Als Helfrich im dritten Quarter seinen zweiten Touchdown zum 28:6 legte, war die Partie im Prinzip entschieden. Viele Raum-Strafen wegen persönlicher Fouls kennzeichneten den Beginn des vierten Abschnitts, in dem Hamburg auf 14:28 leicht herankam. Ternedde sorgte letztlich für die endgültige Entscheidung zum 34:14. Dritter Sieg im dritten Spiel perfekt, nachdem Göttingens Lars Schwarze noch ein vielumjubelter „Quarterback-Sack“ gelungen war, der Ravens-Spielmacher von ihm zu Fall gebracht wurde.

„Über weite Phasen ein sehr gutes Spiel“ hatte auch der erkrankte Generals-Kicker, Sprecher und Präsident Philip Arnold gesehen. „Unsere Defense war super und flexibler als die der Hamburger.“

„Mir haben unsere Neuzugänge gut gefallen“, meinte Grimm und strich auch das erst 17-Jährige Nachwuchs-Talent Tim Gawor aus Gieboldehausen heraus, das sich zuletzt den Feinschliff in den USA holte. „Nach dem schnellen Rückstand hat sich unsere Offensive schnell gefangen.“ Und auch die Trainingsbeteiligung sei richtig gut, betonte Grimm. Als Routinier muss er das wissen. (haz/gsd)

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