SVG Göttingen muss Aufstiegsfeier nach 0:0 verschieben

Zweikampf: Göttingens Josu de las Heras Vicuna (links) kann sich gegen Wolfenbüttels Kapitän Thomas Reiswich nicht entscheidend durchsetzen. Foto: gsd

Göttingen. Noch war den Spielern der SVG Göttingen nicht zum Feiern zumute nach dem 0:0 gegen den BV Germania Wolfenbüttel, weil den Schwarz-Weißen theoretisch der Aufstieg in die Fußball-Oberliga noch zu nehmen ist. Doch in der Praxis kann das Team von Trainer Knut Nolte den Sekt schon einmal kalt stellen. Die Feier ist somit erst einmal verschoben auf den kommenden Sonntag, wo es im Kreisderby gegen den Landesliga- Aufsteiger TSV Landolfshausen an den Sandweg geht.

Sechs Punkte Vorsprung und eine Differenz von elf Plus-Toren haben die Göttinger nunmehr vor dem Tabellenzweiten SSV Vorsfelde. Der müsste seine beiden letzten Spiele jeweils deutlich gewinnen, die SVG alle drei noch ausstehenden Spiele verlieren. Aber wer glaubt schon an den Weihnachtsmann?

Klar, dass sich Nolte ein wenig ärgerte, gleichwohl nicht unzufrieden war mit der Leistung seiner Mannschaft, die es schlussendlich versäumte, ihre hochkarätigen Chancen zu verwerten. So flog das Leder bei einem Distanzschuss von SVG-Kapitän Florian Evers aus 40 Metern nur knapp am langen Pfosten vorbei (8. Minute), verfehlte Evers aus spitzem Winkel nur knapp das Wolfenbütteler Tor (39.), segelte Mladen Drazic nur eine Minute später knapp an einer Linksflanke vorbei. Die dickste Chance aber hatte in der Nachspielzeit der eingewechselte Ali Ismail, der nur den linken Pfosten traf. „Wir wollten nicht das ganz große Risiko gehen, das Spiel am Ende noch zu verlieren. Der Gegner hat das geschickt gemacht und clever verteidigt“, meinte Nolte.

Auch der TSV Landolfshausen hatte ein Nachholspiel, das mit 2:2 (1:0) gegen den Tabellenvierten BSV Ölper endete. Dabei hatten die Gastgeber, die nunmehr im siebten Spiel in Folge keine Niederlage kassierten, schon mit 2:0 nach Toren von Jannik Meck (13.) und Malte Köhne 50.) geführt, ehe ihnen Marvin Luczkiewicz mit einem Doppelpack in der 61. und sieben Minuten vor dem Ende noch einen ganz dicken Strich durch die Rechnung machte. - Tore: 1:0 Meck (13.), 2:0 Köhne (50.), 2:1 Luczkiewicz (61.), 2:2 Luczkiewicz (83.). (gsd)

Von Walter Gleitze

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