Sparkasse und VGH-Cup in der Göttinger Lokhalle

Die Zwischenrunde ist ein Thema bei der JSG Weper

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Beim Sparkasse & VGH-Cup 2020 dabei: Die JSG Weper mit Trainer Dirk Issmer (rechts). 

Über zu wenige Trainingseinheiten im Vorfeld des internationalen A-Juniorenturniers um den Sparkasse & VGH-Cup können sich die Kicker der JSG Weper nicht beklagen.

„Für unsere Spieler ist das Turnier der sportliche Höhepunkt des Jahres“, sagt Trainer Dirk Issmer über den bevorstehenden Cup. Den Klubs in Südniedersachsen ist der aktuelle Kreisligist schon lange kein Unbekannter mehr. Denn in der Lokhalle zählen der Verein und seine Vorgängerklubs seit vielen Jahren zu den Stammgästen. In den ersten Turnierjahren brachten es die JSG Hardegsen und später die JSG Moringen/Fredelsloh auf zusammen zehn Teilnahmen. Und unter dem Namen JSG Weper ist die Jugendspielgemeinschaft aus dem Fußballkreis Northeim-Einbeck auch schon zum vierten Mal in Folge dabei.

„Wir haben eine wirklich interessante Gruppe erwischt“, sagt Issmer mit Blick auf die sechs Gegner in der Vorrunde. Der FC Fulham als englischer Klub, Hannover und Gladbach als prominente Kontrahenten seien gern gesehene Gegner. „Spiele gegen solche Mannschaften sind einfach nur schöne Erlebnisse. Vielleicht kann man den einen oder anderen Klub auf dem falschen Fuß erwischen“, sagt Issmer. Im vergangenen Jahr gelang das erstmals. Denn gegen den FC Augsburg sicherte sich die JSG beim 0:0 nicht nur einen Punkt, sondern auch den Applaus der Besucher.

Beim Sparkasse&VGH-Cup 2020 dabei: Der JFV Rhume-Oder mit Jannik Strüber (rechts).

JSG Weper will als Mannschaft überzeugen

Beifall für ihre sportlichen Leistungen haben sich die Kicker der JSG Weper aber auch für ihre 15. Teilnahme vorgenommen. Denn mit Blick auf die regionalen Konkurrenten sehen sie sich selbst nicht chancenlos. „Wir wollen als Kollektiv, als echte Mannschaft überzeugen“, betont Issmer.

Den Kreisliga-Meister und Bezirksligisten SVG Einbeck kennen sie noch aus der vergangenen Serie. Der Bezirksligist JFV Rhume-Oder ist ihnen auch nicht gänzlich unbekannt, und mit der JSG Weser-Schwülme liefern sie sich in der aktuellen Kreisliga-Spielzeit ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft. In der Winterpause hat Weser-Schwülme die Nase vorn aber nur wegen des besseren Torverhältnisses.

„Die regionalen Kontrahenten sind alle durchaus spielstark, aber das sind wir auch“, sagt Issmer selbstbewusst. In der Lokhalle plant er mit 14 Spielern und zwei Blöcken. Insgesamt neun Akteure kennen den Cup aus dem Januar dieses Jahres, als die JSG Weper die Vorrunde als Fünfter mit fünf Punkten abschloss.

Kicker sind gut vorbereitet

„Jeder Spieler ist wichtig“, sagt der 53 Jahre alte Weper-Coach. Insgesamt dauert die zielgerichtete Vorbereitung auf den Cup in der Lokhalle sieben Wochen. Trainiert wird zwei bis drei Mal pro Woche in der eigenen Halle in Hardegsen, auf den Kunstrasenplätzen des Göttinger Sportinstituts und im Ballhaus in Reinhausen.

„Wenn alles klappt, dann kann es passen. Dann können wir bei unserer 15. Teilnahme tatsächlich zum ersten Mal die Zwischenrunde erreichen“, hofft der 53-Jährige. Entscheidend seien die Tagesform, ab und zu ein schnelles Tor und auch das nötige Quäntchen Glück. Auf jeden Fall werden die Akteure der JSG Weper im Göttinger Industriedenkmal gut vorbereitet auflaufen, verspricht Issmer. „Wir machen das nicht, um nur mitzuspielen. Wir wollen unsere Spiele gewinnen!“

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