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Göttinger Derby: Jubelt 05 oder die SVG?

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Von: Helmut Anschütz, Walter Gleitze

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Jubel in Schwarz-Gelb: von links die 05er Jonah Wenzel, Norick Florschütz und Jannis Wenzel.
Jubel in Schwarz-Gelb: von links die 05er Jonah Wenzel, Norick Florschütz und Jannis Wenzel. © Hubert Jelinek/gsd

Darauf haben sich die Göttinger Fußball-Freunde schon seit Saisonbeginn gefreut: Im Maschpark steigt am Samstagabend der Derby-Evergreen zwischen Göttingen 05 und der SVG Göttingen.

Göttingen – Das Match wurde extra auf den Rasenplatz verlegt, weil dort mehr Zuschauer mit (etwas) besseren Sichtverhältnissen untergebracht werden können. Flutlicht gibt es dort aber bekanntlich nicht.

Deshalb wurde die Partie auch von 17.45 Uhr auf 17.30 Uhr vorverlegt – kollidiert aber mit den A-Junioren von 05, die auf dem Kunstrasen nebenan in die Schlussphase des Spiels gegen den BSC Acosta Braunschweig gehen.

Göttingen 05

„Personell sieht es gut aus, wir haben die Qual der Wahl“, sagt 05-Co-Trainer Jan Steiger (gleichzeitig Jugend-Koordinator). „Alle Spieler sind heiß, wir haben die Woche über gut trainiert.“

Ich gehe davon aus, dass es 90 Prozent der Fans mit 05 halten

05-Co-Trainer Jan Steiger

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Nach 17 Treffern in den ersten vier Saisonspielen schaltete die 05-Torfabrik in den vergangenen beiden Partien gegen Vahdet Braunschweig (1:1) und in Wolfenbüttel (1:3) auf Kurzarbeit zurück.

„In Wolfenbüttel haben wir gar nicht schlecht gespielt, uns aber ergebnis-technisch nicht belohnt“, sagt Steiger. Das soll nun im Stadtduell anders werden, hofft der 05-Verantwortliche erstens auf eine vierstellige Zuschauerzahl und auf ein Match, das Werbung für den Fußball sein soll. Obwohl eben Trainer Jozo Brinkwerth keine Aufstellungsprobleme hat, sind Steven Baumgardt und Noah Bachmann (Schulfahrt) nicht dabei. Ole Grams als Urlaubs-Rückkehrer wohl auch noch nicht. Yannick Broscheit ist nach der Ampelkarte in Wolfenbüttel gesperrt.

SVG Göttingen

Über personelle Nöte kann SVG-Trainer Dennis Erkner nicht klagen. „Es kann sein, dass wir mit der Elf auflaufen, die 2:0 vor einer Woche gegen Wolfenbüttel gewonnen hat“, deutet Erkner an, will sich darauf aber nicht festnageln lassen. Wieder gänzlich fit sind Abwehrchef Alexander Kern, Jannis Hungerland und Yannis Fischer. Hinter dem Einsatz von Justin Taubert setzt der SVG-Coach noch ein Fragezeichen.

Über die bisherigen Defensivleistungen seines Teams kann sich Erkner nicht beklagen. „Wir haben in den bisher sechs Spielen fünf Mal zu Null gespielt, die vier Gegentore haben wir in Vorsfelde kassiert.“ Problem bleibt bei bisher nur acht erzielten Toren die Offensive. „Es wäre dann mit der Offensive ein Problem, wenn wir uns keine Torchance rausspielen, was wir aber tun. Die Verwertung ist das Problem“, sagt Erkner, der optimistisch auf dieses Derby blickt. Denn mit Steen Zimmermann und Mathis Mühlhaus, die erst zwei bis drei Wochen das komplette Training mitmachen, könnte dieses Problem gelöst werden. „Beide haben diesen Killerinstinkt vor dem gegnerischen Tor“, weiß Erkner um die Stärken dieser beiden Neuzugänge.

Gefreut hat den SVG-Trainer, dass Julian Kratzert mit seinen beiden Toren gegen Wolfenbüttel seine Ladehemmungen endlich abgelegt zu haben scheint. Der 28-jährige Stürmer, der in der vergangenen Oberligasaison auch als Torwart ausgeholfen hatte, dürfte gegen die Schwarz-Gelben gesetzt sein.

Künstlerpech: Ausgerechnet das Derby wird SVG-Vize Thorsten Tunkel nicht sehen können. Er ist am Samstagabend privat beim Zweitliga-Spiel des Tabellenzweiten Hamburger SV gegen die Fortunen aus Düsseldorf.  (wg/gsd, haz/gsd-nh)

Jubel in Schwarz-Weiß: von links die SVGer Yannis Fischer, Patrick Hofmann und Luis Riedel.
Jubel in Schwarz-Weiß: von links die SVGer Yannis Fischer, Patrick Hofmann und Luis Riedel. © Hubert Jekinek/gsd

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