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Göttinger A-Formation steht vor vorzeitiger Titelverteidigung

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Von: Walter Gleitze

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Jubel auch in diesem Jahr? Freude über den Sieg 2019/20 in der S-Arena beim Tanzsportteam im ASC.
Jubel auch in diesem Jahr? Freude über den Sieg 2019/20 in der S-Arena beim Tanzsportteam im ASC. © Hubert Jelinek/gsd

In der Bundesliga der Standardformationen ist quasi schon eine Vorentscheidung zugunsten des Tanzsportteams im ASC 46 Göttingen gefallen.

Göttingen – Sollte das Team von Cheftrainer Markus Zimmermann die beiden noch ausstehenden Turniere am Samstag in Nürnberg und das eigene Turnier am 2. April bestreiten, so ist den Göttingern der Gesamtsieg und damit die erfolgreiche Titelverteidigung nicht mehr zu nehmen.

Denn dem Tanzsportteam würden zwei dritte Plätze reichen.

Es ist ein einfaches Rechenexempel. Der härteste Konkurrent Braunschweiger TSC trat am vergangenen Samstag in Bottrop aufgrund von Corona-Fällen nicht an, da in den Tagen zuvor ein geregeltes Training mit allen Paaren nicht möglich war. Gleiches galt für die Absage von Darmstadt. Die Göttinger gewannen das Turnier und weisen nach dem zweiten Platz im ersten Turnier in Ludwigsburg und dem Sieg in Bottrop drei Punkte auf. Braunschweig hingegen gewann in Ludwigsburg, bekam aber durch Nichtantritt in Bottrop als Letzter acht Punkte, macht neun Punkte. Sollten die Braunschweiger nun aber in Nürnberg und Göttingen gewinnen, addiert sich die Punktezahl auf elf.

Holen die Göttinger bei derzeitigem Punktestand von drei mindestens zwei dritte Plätze, vorausgesetzt, an beiden Turnieren nimmt das Tanzsportteam teil, käme es auf neun Punkte und wäre damit Bundesliga-Gesamtsieger. „Es ist alles auf Kante genäht. Stand jetzt ist aber, dass wir in Nürnberg antreten können. Es wird jeden Tag getestet, und wir hoffen, dass alle fit bleiben“, betont Zimmermann, der allerdings die Konkurrenz aus Ludwigsburg und Nürnberg auch im Blick hat und diese nicht unterschätzen möchte.

„Braunschweig hat sein Turnier, das am 26. März hätte stattfinden sollen, zurückgegeben. Doch sollte mehr als die Hälfte der Turniere, das wären mindestens drei von ursprünglich angesetzten fünf Turnieren, durchgeführt werden, wird auch gewertet und ein Turniersieger ermittelt. Das haben wir im DTV beschlossen. Wir gehen davon aus, dass die beiden letzten Turniere in Nürnberg und Göttingen stattfinden“, sagt Ulrich Wohlgemuth, Vorsitzender des Bundesligaausschusses Formationen.

Am Samstag in Nürnberg ab 18 Uhr wird es sicherlich wieder einen heißen Kampf zwischen Braunschweig und Göttingen geben, denn noch gibt sich der TSC nicht geschlagen. (Walter Gleitze)

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