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Göttinger SVG-Sieg als allerletzte Hoffnung

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Nicht mehr im Tor: Der SVGer Julian Kratzert (links) kann wieder im Sturm eingesetzt werden.
Nicht mehr im Tor: Der SVGer Julian Kratzert (links) kann wieder im Sturm eingesetzt werden. © Hubert Jelinek/gsd

Will die SVG Göttingen noch die kleine Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga am Glimmen halten, muss am Samstag um 17.30 Uhr im Krügerpark am Sandweg unbedingt ein Sieg gegen den TUS Bersenbrück gelingen.

Göttingen – „Ich fange allerdings auch gar nicht an zu rechnen, wann und wie wir die Klasse halten können“, betont gleichwohl SVG-Trainer Dennis Erkner.

Bei einem Sieg würden die Schwarz-Weißen allerdings mit den Bersenbrückern, die jedoch ein Spiel weniger aufweisen, gleichziehen. „Bersenbrück wurde von vielen Experten als der Klassenprimus eingeschätzt in dieser Abstiegsrunde“, sagt Erkner. Daher war die 1:2-Niederlage des TUS vor einer Woche beim MTV Gifhorn für viele doch eher eine Überraschung.

Wie weit sich die Göttinger jedoch von ihrer 0:6-Pleite vor einer Woche beim MTV Eintracht Celle, gegen den man im Hinspiel noch ein 2:2 geschafft hatte, erholt haben, bleibt abzuwarten. „Mir ist aufgefallen, dass wir nach einem Sieg im Spiel danach häufiger richtig hohe Niederlagen kassiert haben. Ich hoffe nicht, dass es daran liegt, dass der ein oder andere Spieler sich dann hängen lässt, mit 20 Prozent weniger spielt“, so der SVG-Coach, der nach der Videoanalyse des Spiels in Celle feststellen musste: „Wir hatten einen Scheißtag, Celle einen Sahnetag. Dem MTV ist alles gelungen, aber uns nichts, weil wir alles schuldig geblieben sind.“

Personell sieht es bei der Sandweg-Elf inzwischen ganz gut aus. Bis auf die Langzeitverletzten steht der Kader, auf den Erkner auch in Celle zurückgreifen konnte. So wird es nicht nötig sein, wieder Stürmer Julian Kratzert zwischen die Pfosten zu stellen, denn der etatmäßige Keeper Dennis Henze hatte seine Schleimbeutelentzündung auch schon vor dem Spiel in Celle auskuriert und stand dort im Tor, konnte aber das 0:6 auch nicht verhindern.

Besonderes Augenmerk müssen die Gastgeber auf Bersenbrücks Stürmer Lars Spit richten, denn er nimmt mit zwei anderen Spielern den zweiten Platz mit bisher vier Treffern in der Torjägerliste ein.  (wg/gsd)

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