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Göttinger Tanzsportteam auf Rang zwei

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Rang zwei: Das Göttinger Tanzsportteam ist Titelverteidiger der 1. Bundesliga Standard, musste sich dem Braunschweiger TSC geschlagen geben.
Rang zwei: Das Göttinger Tanzsportteam ist Titelverteidiger der 1. Bundesliga Standard, musste sich dem Braunschweiger TSC geschlagen geben. © Hubert Jelinek/gsd

Mit der Titelverteidigung der Standardformations-Bundesliga dürfte es für das Tanzsportteam des ASC 46 Göttingen in diesem Jahr schwer werden.

Ludwigsburg/Göttingen – Denn das erste von fünf Turnieren gewann der amtierende deutsche Meister und Weltmeister Braunschweiger TSC in der Ludwigsburger Rundsporthalle mit der fast optimalen Punktzahl von sechs Mal einer Eins und ein Mal einer Zwei.

Nur ein Wertungsrichter verweigerte den Braunschweigern nach deren Vortrag ihrer Choreografie „Dancing on the ceiling“ die Not eins, die er den Göttingern gab.

Bei der Turnierserie im vergangenen Jahr fehlten bei zwei von damals nur vier Turnieren coronabedingt die Braunschweiger, die Ihr Turnier zurückgegeben hatten, sodass der Göttinger Standardformation von Cheftrainer Markus Zimmermann die Rolle des Favoriten damals zufiel, die sie auch nutzen konnte. Nun aber sind die Ostniedersachsen wieder da und dürften ärgster Konkurrent der Südniedersachsen sein.

Gleichwohl sprach Zimmermann nach dem Vortrag im großen Finale in Ludwigsburg von einer über den ganzen Turniertag erfolgreichen Vorstellung seiner acht Paare, die ein sehr hohes Niveau auf die Tanzfläche gezaubert, somit den Braunschweigern das Siegen schwer gemacht hatten, und auch den Gastgeber 1. TC Ludwigsburg und Casino Nürnberg hinter sich lassen konnten.

Überhaupt zeigte sich, was Zimmermann im Vorfeld dieses ersten Turniers geäußert hatte – nämlich die leistungsmäßige Zweiteilung dieser Bundesliga. Es klafft eben eine große Leistungslücke zwischen den vier Teams des großen Finales gegenüber den vier Formationen des kleinen Finales, für die es überaus schwer sein wird, in diese Phalanx des seit Jahren überragenden Quartetts eindringen zu können.

Unterdessen laufen die Vorbereitungen des eigenen Bundesligaturniers am 4. Februar auf Hochtouren. Denn bedingt durch die Bombenentschärfung auf dem Göttinger Schützenplatz muss dieses dritte Turnier – das zweite findet am 21. Januar in Braunschweig statt – von der S-Arena in die Sporthalle des Felix-Klein-Gymnasiums verlegt werden.  (wg/gsd)

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