Bundesliga der Standardformationen

Göttinger Tanzsportteam gewinnt auch Heimspiel

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Besser geht’s nicht! Das Tanzsportteam gewann auch das dritte Turnier in der Bundesliga der Standardformationen und dürfte so den Titel erfolgreich verteidigen.

Göttingen – Die S-Arena stand im wahrsten Sinne des Wortes kopf, als die Wertungsrichter nach den Vortrag des Tanzsportteams Göttingen sieben Einsen hochhielten.

Ein Sturm der Begeisterung brach sich Bahn unter den 2200 Zuschauern in der ausverkauften S-Arena. „Ein schöneres Geburtstagsgeschenk konnte mir dieses Team nicht machen. Die sieben Einsen habe ich mir gewünscht, und das ist ja dann auch erfüllt worden. Wir haben zwei so tolle Durchgänge getanzt mit einer hervorragenden Präzision, Ausstrahlung und vom Publikum getragen“, freute sich Ariane Schießler, die mit Markus Zimmermann, Peter Hahne und Marc Bieler das erfolgreiche Trainerteam bildet.

Nun also sieben Einsen –mehr geht nicht! Denn bei beiden Turnieren in der Bundesliga der Standardformationen zuvor hatte der Braunschweiger TSC immerhin je eine Eins den Göttingern abspenstig machen können. Nach dem denkwürdigen Samstagabend aber scheint niemand mehr bei noch zwei ausstehenden Turnieren dem Tanzsportteam – eine Kooperation des TSC Schwarz Gold im ASC 46 Göttingen und der Tanzschule Krebs – die Titelverteidigung streitig machen können.

Schon im ersten Durchgang für das Große Finale waren die acht Göttinger Paare nahe der Perfektion. Doch Zimmernann schränkte ein: „Da geht noch mehr! Ausschlaggebend war heute, dass wir eine sehr kompakte Leistung gezeigt haben, sehr klar, sehr definiert in allen Abläufen.“ Daran hatten die insgesamt 13 Paare, von denen dann acht diesen Sieg eingefahren haben, intensiv im Training gearbeitet. Gegen den von vielen Beobachtern so empfundenen spekatulären Vortrag des Göttinger Tanzsportteams wirkte der Vortrag des Zweiten aus Braunschweig zwar sehr solide, jedoch eher hausbacken.

Der Sturz einer Tänzerin des Göttinger Teams kurz vor Schluss hatte indes keinen Einfluss auf die Wertung. „Die Wertung hat ja dann auch gezeigt, dass der Sturz die Richter nicht negativ beeinflusst hat. Das Team war bis dahin auch schon so gut gewesen“, meinte Zimmermann.

Die Atmosphäre in der zum Bersten gefüllten S-Arena sei, so Zimmermann, nicht mehr zu toppen. „Das Arena-Gefühl hier in Göttingen ist ganz toll.“ Den Anspruch, auch die beiden letzten Turniere zu gewinnen, hat das Tanzsportteam allemal. „Wir haben eben den Anspruch, immer noch etwas zu verbessern, zumal wir noch viel Potenzial haben. Die sieben Einsen waren aber schon perfekt“, so Zimmermann.

Inzwischen hat Nürnberg den Ludwigsburgern den Rang abgelaufen.  gsd

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