Auch 450 Kinder sind gestartet

Great Barrier Run Göttingen mit neuem Rekord: 3200 Starter bezwingen 23 Hindernisse

Schlammschlacht mal anders. Um unter den Reifen hindurch zu kommen, muss man sich schon mal dreckig machen.
+
Schlammschlacht mal anders. Um unter den Reifen hindurch zu kommen, muss man sich schon mal dreckig machen.

Rekord! Insgesamt sind am Samstag beim fünften „Great Barrier Run“ rund 3200 Menschen an den Start gegangen.

Göttingen – Darunter waren auch 450 Kinder, die mit einer Begleitperson auf einer verkürzten Runde mit sieben Hindernissen starteten. 

„Dirty Bug“, „Up and down“ oder “Stairway to heaven” sind nur drei der insgesamt 23 Hindernisse, die es auf der normalen Strecke über fünf Kilometern zu überwinden galt. Dabei scheint es zunächst wenig attraktiv zu sein, durch den Matsch zu robben, über hohe Hindernisse zu klettern oder sich an Leitern entlangzuhangeln. Jedoch ist es genau das, was den Reiz des Laufes ausmacht: Im Team gemeinsam Hindernisse zu überwinden, seine eigenen Grenzen kennenzulernen und das Gefühl zu genießen, am Ende den Parcours gemeistert zu haben.

Beim Grat Barrier Run gab es beliebte und auch einige neue Hindernisse

Auf der Strecke gab es wieder die beliebten Klassiker, aber auch neue Elemente. Ulrike Maier, Krankenpflegeschülerin des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende, ist zum zweiten Mal dabei. Am schwierigsten fand sie den „Rooftop“, wo man sich an dicken Seilen über eine hohe Holzwand ziehen muss. „Ich habe heute zwei Hindernisse besser geschafft als im letzten Jahr“, sagt sie. Auf die Frage, wieso man bei einem Hindernislauf mitmacht, antwortet Maier, dass der Spaß im Vordergrund steht, es aber zugleich eine tolle „Teambuildingmaßnahme“ sei.

„Vor allem der Start ist etwas ganz Besonderes“, sagt Mathias Paul, Intensivpfleger im Weender Krankenhaus. „In einem dunklen Raum wird man noch einmal motiviert – mit Nebel, Musik und Impressionen aus den vergangenen Jahren – bevor der Vorhang zum Start fällt. 

In diesem Jahr gab es Rekorde und viel Teamspaß auf der Strecke - Bei der ersten Auflage des Hindernislaufs im Jahr 2015 waren gerade einmal 500 Teilnehmer am Start, mittlerweile ist das Event eine echte Massenveranstaltung geworden, das auch zahlreiche Zuschauer anlockt.

Great Barier Run: Physiotherapeuten unterstützen Teilnehmer im Ziel

Im Ziel gibt es dann die Möglichkeit, sich von Physiotherapeuten Muskeln und Gelenke lockern zu lassen. „Damit es morgen nicht so weh tut“, sagt Tobias Schnedler, Inhaber der gleichnamigen Physiotherapiepraxis in Bovenden.

Auch der Sanitätsdienst hatte einiges zu tun: Fußverletzungen, Schürfwunden und Kreislaufprobleme musste das Team vom Allgemeinen Rettungsverband behandeln. Auch ein ausgeschlagener Schneidezahn war dabei. Eine Food Truck-Meile, Mitmachaktionen für Erwachsene und Kinder, ein DJ und ein Biergarten sorgten bei bestem Wetter für Sportvolksfest-Charakter. ysr

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.