American Football: 20:0 gegen Bremen / Drei Touchdowns durch Klinkermann und Barske

Gute Abwehr bringt Generals zum Sieg

Zuhause eine Macht: Die Göttingen Generals gewannen im Maschpark gegen Bremen mit 20:0.

Göttingen. Im Frühjahr und Sommer scheint Göttingen immer mehr auf den Football-Geschmack zu kommen. Mehr als 400 Zuschauer freuten sich am Sonntag im Maschpark mit den Generals über deren 20:0 (0:0)-Sieg gegen die Bremen Firebirds. Die gute Defensive bescherte dem Team von Trainer Matthias Schmücker nach dem 35:14 zum Auftakt über Wolfsburg den zweiten Heimsieg. Vor zwei Wochen gab’s beim 28:36 in Hamburg die einzige Niederlage.

Marc Klinkermann und Lukas Barske waren bei der Hitzeschlacht am Ende die gefeierten Spieler der Generals. Klinkermann erhielt kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit einen Pass und wetzte mit dem Football unterm Arm in die Bremer Endzone – Touchdown für die Generals! Den Zusatzpunkt per Kick vergaben die Göttinger allerdings leichtfertig.

Noch im dritten Quarter war es dann Lukas Barske, der wie Klinkermann in der zweiten Saison bei den Generals spielt, der zum 12:0-Zwischenstand einlief. Nun versuchten es die Generals, statt mit einem Kick mit einem Zwei-Punkte-Versuch zu erhöhen, doch auch dies misslang. Martin Grimm wurde kurz vor der Endzone zu Fall gebracht.

Auch Im letzten Viertel stand die Göttinger sicher. Erneut war es Barske, der über die linke Seite fast mühelos einen Laufspielzug zum 18:0 abschloss. Nun gelang auch die Erhöhung: Grimm passte auf Jannis Ternedde, der das Ei in der Endzone fing – 20:0. Dennoch war Grimm angespannt: „Konzentriert euch – das Ding ist noch nicht gewonnen“, fauchte er seine Teamgefährten an.

War es aber doch! Weil die Generals in der Abwehr dicht machten und den Gästen nichts mehr gestatteten. „Unsere Defense hat den Sieg nach Hause geschaukelt“, meinte Kicker und Generals-Präsident Philip Arnold. „In der Offense war zunächst der Wurm drin. Wir müssen kritisch sein, letzlich bin ich aber zufrieden.“

„Das war nichts für die neuen Spieler. Die erfahrenen Jungs mussten diesmal spielen“, meinte Grimm. „Wir haben die Schwachstellen der Bremer Abwehr gefunden“, analysierte Schmücker. „Aber manchmal fehlt uns noch Härte und Biss. Aus unseren kleinen Jungs müssen noch Männer werden.“ Was die Generals aber offenbar am meisten freute, war die große Kulisse. „Mehr als bei den 05-Fußballern“, wurde gestichelt. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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