Fußball-Landesliga

Hainberg gegen LaSeu: Ein Kreisderby der eher mäßigen Art

Zweikampf: Hainbergs Torwart Aleksandar Stankovic (rechts) klät vor dem TSVer Julian Muster per Faust.
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Zweikampf: Hainbergs Torwart Aleksandar Stankovic (rechts) klät vor dem TSVer Julian Muster per Faust.

Es war ein 0:0 der weniger ansehnlichen Art, das der SC Hainberg und der TSV Landolfshausen/Seulingen im Kreisderby der Fußball-Landesliga den 150 Zuschauern auf den Zietenterrassen boten.

Göttingen - Diese Nullnummer hilft beiden nicht weiter im Abstiegskampf.

Beide Trainer waren am Ende mit dem jeweils einen Punkt zufrieden. Gleichwohl lag das Chancenplus aufseiten der Landolfshäuser. Nach nur fünf Minuten die erste Chance der Gäste durch Julian Muster, doch Hainbergs Keeper Aleksandar Stankovic konnte zur Ecke klären. Nur zwei Minuten später wehrte Stankovic einen Schuss von Steven Celik mit dem Fuß ab. Und in der 26. Minute jagte Celik das Leder aus 16 Metern per Dropkick über den SC-Querbalken. Ein Distanzschuss von TSV-Spieler Kevin Becker rauschte in der 35. Minute knapp am rechten Lattenkreuz vorbei. Ein Kopfball von Ladushan Ravindran eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit verfehlte ebenfalls nur knapp das Hainberger Gehäuse. Tormöglichkeiten der Hainberger? Es gab in den ersten 45 Minuten schlichtweg keine.

Die größte Chance zur TSV-Führung kurz nach Wiederanpfiff hatte Fredrik Grimm, der aus kurzer Distanz nach einer Flanke von Celik per Kopf den Ball nicht über die gegnerische Torlinie drücken konnte. Zwar bemühten sich die Gastgeber nun um einen etwas geordneten Spielaufbau, doch Tormöglichkeiten blieben weiterhin Mangelware. „Wir nehmen diesen einen Punkt mit. Das war heute spielerisch nicht optimal. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive haben wir schon bessere Spiele abgeliefert“, meinte Hainbergs Coach Lukas Zekas, der zugeben musste, dass sein Team kaum Torchancen herausgespielt hatte.

„Unsere Torchancen waren da. Positiv ist jedoch, dass wir zu Null gespielt haben, wir müssen aber dringend an unserer Chancenverwertung arbeiten“, meinte hingegen der Landolfshäuser Trainer Florian Jünemann. So gesehen müsse man dieses 0:0 einfach auch hinnehmen. „Einige Spieler, die ich aufgrund von Verletzungen unserer Stammspieler eingesetzt habe, haben die Zähne zusammengebissen. Und ich bin ihnen dankbar, dass sie sehr gut gespielt haben“, so Jünemann.

In den letzten 15 Minuten drängte, allerdings weiterhin in der Offensive etwas kopflos, Hainberg auf den Siegtreffer, den aber die konzentrierte TSV-Defensive nicht zuließ. Vielmehr hatten die Gäste noch Konterchancen ihrerseits – so durch einen direkten Freistoß durch Ravindran, der knapp am rechten Torpfosten vorbei ging (63.) oder durch einen Kopfball von Tim Krellmann (85.).  (Walter Gleitze/gsd)

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