Fußball-Landesliga: 0:3-Niederlage des SC

Hainberg muss weiter zittern, der TSV fast gerettet

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Gestoppt: Hainbergs Miron Trappmann (Mitte) versucht, sich hier gegen Landolfshausens Marian Becker (links) und Tim Krellmann durchzusetzen.

Göttingen – In einem Nachholspiel der Fußball-Landesliga erlitt der SC Hainberg vor 100 Zuschauern im Kampf um den Klassenerhalt einen herben Rückschlag.

Im Kreisduell unterlg das Team von Trainer Oliver Hille dem TSV Landolfshausen/Seulingen mit 0:3 (0:2) und bleibt weiterhin nur zwei Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Hingegen beträgt für den TSV der Abstand inzwischen erst einmal beruhigende sieben Zähler.

Die Hainberger mussten unter anderem auf ihren Kapitän Gianni Weiß verzichten, was negative Auswirkungen auf das Offensivspiel hatte. Hingegen wirkten die Gäste in vielen Phasen abgeklärter und hatten zudem im Mittelfeld ein Übergewicht. Bereits nach sechs Minuten musste Hainbergs Ersatzkeeper Philip Blank – Stammtorwart Aleksandar Stankovic hatte beim 0:6 in Vorsfelde die Rote Karte gesehen – hinter sich greifen, nachdem seine Vorderleute das Leder nicht aus dem eigenen Strafraum herausschießen konnten, TSV-Torjäger Patrick Kraus von dem Durcheinander der SC-Defensive profitierte und aus dem Gewühl heraus die Führung für das Team von Trainer Marco Wehr erzielte. Während die Hainberger weiterhin nicht ins Spiel fanden, hatte Landolfshausen/Seulingen weitere erfolgversprechende Offensivaktionen, von der eine in der 29. Minute zum 2:0 führte. Bei einer Linksflanke von Kraus hielt Steven Celik in der Zentrale die Sohle hin.

Die erste dicke Chance in der zweiten Halbzeit besaß Kraus, der in der 57. Minute aber an dem gut reagierenden Blank scheiterte, der den Ball zur Ecke lenken konnte. In der 62. Minute konnte erneut Blank gegen Tim Krellmann retten. Nachdem sich Hainbergs Co-Trainer Lukas Zekas eingewechselt hatte, sorgte dieser für Gefahr vor dem TSV-Kasten. Erst scheiterte er mit einem Kopfball in der 67. Minute an TSV-Keeper Joachim Hagemann und nur eine Minute später schoss er den Ball aus kurzer Distanz knapp am linken Pfosten vorbei.

Die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel dann per Strafstoß. Julius Bujara hatte den eingewechselten Marius Müller im Strafraum zu Fall gebracht. Den Foulelfmeter verwandelte Celik mit seinem zweiten Tor zum 3:0. Zweifellos ein verdienter Sieg des TSV, der nun beruhigt die restlichen drei Speile angehen kann. Hingegen darf bei den Hainbergern, die am letzten Spieltag noch in Landolfshausen zum Rückspiel antreten müssen, weiterhin gezittert werden. gsd

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