Hallenfußball

FC Niemetal sichert sich den Sieg beim Rialto Cup in Dransfeld

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Im Finale schenken sich die Kontrahenten nichts. Hier kämpfen der gerade vom DSC zum FCN gewechselte Dennis Schob (links) und Dransfelds Mario Rühl um den Ball.

Dransfeld. FC Niemetal heißt der Sieger des fünften Hallenfußballturniers um den Rialto Cup des DSC Dransfeld. Im Finale bezwang er die zweite Mannschaft des gastgebenden DSC mit 2:1.

Drei Tage bekamen die Zuschauer in der gut besuchten Sporthalle an der Langen Trift von den 17 teilnehmenden Mannschaften zwar nicht immer hochklassigen, dafür aber umso öfter spannenden und überwiegend sehr fairen Hallenfußball geboten.

Starker Auftritt: Die A-Jugend der JSG Hoher Hagen (hier mit Tim Otte) gewann ihre Vorrundengruppe.

Schon in der Vorrunde hinterließen die Niemetäler, die trotz regelmäßiger Teilnahme beim Rialto Cup bislang nicht über einen vierten Platz hinaus gekommen waren, einen starken Eindruck und gewannen ihre Gruppe souverän. In der Endrunde legten sie sogar noch eine Schippe drauf und erreichten mit vier Siegen aus ebenso vielen Spielen das Halbfinale, wo sie dann auch die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach II klar mit 4:1 in die Schranken wiesen.

Deutlich steiniger verlief der Weg ins Endspiel für die Reserve des DSC Dransfeld. Nur als Vorrunden-Dritter in die Endrunde eingezogen, reichten ihnen dort schon zwei Siege (bei zwei Niederlagen) für Platz zwei hinter den Niemetälern.

Im Halbfinale gegen die in der Endrunde ungeschlagene SG Werratal gingen die Hasenmelker als klarer Außenseiter und gerieten auch schnell durch einen Treffer von Kai Armbrust ins Hintertreffen. Danke einer starken kämpferischen Leistung und eines überragenden Jonas Wolter zwischen den Pfosten ließen sie aber keine weiteren Gegentreffer zu und kamen in der Schlussphase durch ein Tor von Dennis Eilers zum Ausgleich.

Überraschendes Aus: Obwohl die SG Werratal (rechts Mirco Wasmuth) in der Endrunde den stärksten Eindruck hinterließ, zog der Kreisliga-Spitzenreiter im Halbfinale gegen den DSC II (von links Dennnis Eilers, Mario Rühl und Justus Ilse) den Kürzeren.

Auch das fällige Neunmeterschießen musste in die Verlängerung, nachdem jeweils zwei Schützen gescheitert waren. Als Jan Otte für die Dransfelder traf, versagten Torben Buhre die Nerven. Er schoss vom Punkt aus übers Tor und dem Favoriten blieb nur das kleine Finale, das direkt im Neunmeterschießen entschieden wurde und die SG mit 1:3 gegen Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach II verlor.

Strahlende Gewinner: Nach ihrem ersten Turniersieg beim Rialto Cup herrschte bei den Spielern des FC Niemetal grenzenloser Jubel.

Im Endspiel gegen die angesichts der in der Endrunde gezeigten Leistung klar favorisierten Niemetäler wuchsen die Hasenmelker noch einmal über sich hinaus. In einer von der Taktik geprägten Partie, in der beide Teams um jeden Preis einen Rückstand vermeiden wollten, sorgte Jan Otte mit einem sehenswerten und sogar von den gegnerischen Spielern beklatschten Schuss aus dem eigenen Strafraum über den weit vor seinem Tor stehenden Dennis Kleinhans hinweg für die überraschende Dransfelder Führung.

Nachdem sich die DSC-Reserve daraufhin erfolgreich den wild anstürmenden Niemetälern erwehrt hatte, entschied der glänzend leitende Schiedsrichter Christos Sideras zwei Minuten vor Schluss nach einem Foul des Dransfelders Nico Malecha an Phillip Gadzikowski zurecht auf Strafstoß. Die Chance ließ sich der gerade vom DSC ins Niemetal gewechselte Dennis Schob nicht nehmen.

Im entscheidenden Neunmeterschießen war es Nicolai-Simon Krause, der als einziger die Nerven behielt, dem FC Niemetal den Turniersieg bescherte und sowohl von seinen Mitspielern als auch vom Niemetäler Anhang lautstark gefeiert wurde.

Veranstalter zieht zufriedenes Fazit

"Das war wieder ein großartiges Turnier“, freute sich Mario Peschke, der als Spieler mit der ersten Vertretung des DSC Dransfeld zwar den Einzug ins Halbfinale verpasste, der als Cheforganisator des Rialto Cups aber dennoch allen Grund zum Jubeln hatte. „Wir haben sehr faire Spiele ohne Verletzte und ohne eine einzige Rote Karte gesehen und die Zuschauerresonanz war sogar noch besser als in den Jahren zuvor.“ Peschkes Dank ging zum einen an alle Helfer und Sponsoren, „ohne die ein solches Turnier nicht stattfinden könnte“, zum anderen aber auch an die Schiedsrichter (am Schlusstag Christos Sideras und Devin Lübbe) für deren „durchweg gute Leistungen".

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